Mehr „Sicherheit im Forst“ durch Rettungspunkte

Von: Karl-Heinz Hoffmann
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Unter dem Motto „Sicherheit im Forst“ sorgen die Rettungspunkte in den Wäldern der Stadt Monschau künftig für mehr Sicherheit für Wanderer, Freizeitsportler und Forstarbeiter. Davon ist Klaus-Jürgen Schmitz (re.) von der Forstverwaltung der Stadt, überzeugt. Foto: Hoffmann

Monschau. „Das System dient dazu, den Wald im Notfall für Wanderer, Sportler und auch Forstarbeiter wesentlich sicherer zu machen“, erklärt Klaus-Jürgen Schmitz von der Forstverwaltung der Stadt Monschau zunächst einmal an einem gerade errichteten Rettungspunkt. Dieser steht mitten im Monschauer Wald zwischen Höfen, Rohren und dem Parkplatz Rothe Kreuz.

Hier haben Schmitz und seine Mitarbeiter einen der letzten von 23 Rettungspunkten auf Monschauer Gebiet installiert, die im Notfall auf den Meter genau von den Rettungskräften gefunden werden können.

Unter dem Motto „Sicherheit im Forst“ kann dem Hilfesuchenden dann schnell im tiefsten Wald geholfen werden. Hierzu muss natürlich zum Handy gegriffen und die „112“ gewählt werden. Danach braucht man dann nur noch die elfstellige Nummer des Rettungspunktes durchzugeben und die Notfallstelle weiß Bescheid, wohin Hilfe entsandt werden muss. Wie Klaus-Jürgen Schmitz weiter ausführt, habe man für die 23 Rettungspunkte gut erreichbare Stellen ausgesucht, an denen gegebenenfalls auch ein Rettungshubschrauber landen kann.

Bei der Eingabe der Daten an den einzelnen Punkten hat Schmitz zudem festgehalten, ob dort Wendemöglichkeiten bestehen und die Befahrbarkeit der Anfahrtswege beschrieben, so dass für die Rettungskräfte im Einsatzfall weitere detaillierte Informationen vorliegen. Da es auch bei Waldarbeiten immer wieder zu Unfällen kommen kann, die eine schnelle und zielgenaue Rettung erforderlich machen, stellen die Rettungspunkte auch für die Forstarbeiter einen effektiven Schutz dar.

Und die vielen Wanderer, Läufer und Montainbiker im Monschauer Forst erhalten ab sofort durch das gut ausgebaute Netz von Rettungspunkten zusätzliche Sicherheit. Dass sich bei der Brandbekämpfung hierdurch eine bessere Koordination der Einsatzkräfte ergibt, ist gleichfalls positiv zu bewerten. Anhand der erwähnten elfstelligen Nummernsystematik auf den Hinweisschildern können Standortverwechslungen vollkommen ausgeschlossen werden, und es erfolgt eine exakte geografische Zuordnung.

So erkennt die Leitstelle beispielsweise an der übermittelten Nummer 0049-10-02-0108, das Hilfseinsatz in Deutschland (0049), in Nordrhein-Westfalen (10) und im Raum Aachen (02) erforderlich ist. Anhand der restlichen Ziffern (hier 0108) kann dann der genaue Standort festgestellt werden. Klaus-Jürgen Schmitz führt zudem noch ergänzend an, dass im Monschauer Forst alle zwei Kilometer Rettungspunkte installiert wurden, so dass man von einem flächedeckenden System reden kann. Wie Schmitz weiter erläutert, werden die nun bestehenden Rettungspunkte in künftige Wanderkarten eingearbeitet, so dass auch hier ein Optimum an Orientierung vorhanden sein wird.

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