Monschau - Mehr Polizeipräsenz auf dem Monschauer Weihnachtsmarkt

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Mehr Polizeipräsenz auf dem Monschauer Weihnachtsmarkt

Von: Ernst Schneiders
Letzte Aktualisierung:
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Wo viele Menschen sind, wird vorläufig aus Sicherheitsgründen mehr Polizei zu sehen sein. Das gilt auch für den Monschauer Weihnachtsmarkt. Foto: P. Stollenwerk

Monschau. Islamistische Fundamentalisten haben in dieser Woche damit gedroht, noch im November in Deutschland Terroranschläge zu verüben und das Land in der eigentlich friedvollen Vorweihnachtszeit in Angst und Schrecken zu versetzen. Das wollen die zuständigen Behörden landauf, landab verhindern.

Auch im Polizeipräsidium Aachen hängen die kugelsicheren Westen für die Beamten bereit, die bis zum Jahresende überall dort Präsenz zeigen sollen, wo es zu größeren Menschenansammlungen kommt, beispielweise am Aachener Tivoli, in den großen Einkaufsstraßen in der Aachener Innenstadt oder auf den zahlreichen Weihnachtsmärkten in der Region.

Ob die Terroristen auch den Monschauer Weihnachtsmarkt im Fokus haben, ist nicht herauszufinden. Für die Polizei jedenfalls gehört auch die Altstadt zum „Schutzgebiet”, wo die Ordnungshüter an den vier Adventswochenenden jeweils von freitags bis sonntags Präsenz zeigen werden. Wie das im Detail aussehen wird, dazu mochte Polizeisprecher Paul Kemen nichts sagen, nur soviel: „Man wird unsere Beamten sehen!”

Konkrete Hinweise auf einen Anschlag gibt es laut Kemen nicht. Deshalb rät der Polizeisprecher auch, sich „die Lebensqualität durch solche Botschaften nicht mindern” zu lassen. Es gelte, wie auch bei früheren Terrorwarnungen schon, „aufmerksam und sensibel” zu sein. Kemen: „Es besteht keinerlei Grund zur Panik!”

Wer beispielsweise auf dem Monschauer Weihnachtsmarkt etwas entdecke, was ihm nicht geheuer erscheine, der sollte sich laut Kemen „nicht scheuen, unsere Beamten vor Ort direkt anzusprechen”. Außerdem ist für relevante Hinweise ein kostenlose Hotline geschaltet und rund um die Uhr erreichbar: 0800/6888000.

Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter, auch Geschäftsführerin der Mon-Touristik, ist offiziell noch nicht mit dem Thema befasst worden, rechnet aber in den nächsten Tagen damit. Die Verwaltungschefin „begrüßt” ausdrücklich das Engagement der Polizei.

Margareta Ritter: „Es ist beruhigend zu wissen, dass die Polizei alles koordiniert und die Präsenz der Beamten auf dem Monschauer Weihnachtsmarkt gewährleistet ist.”
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