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Mehr junge Leute für Politik begeistern

Von: ho
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Auf der Versammlung der Straucher CDU erhielten Maren Franz und Vorsitzender Friedel Strauch (4.v.r.) Lob von hoher Stelle. Bürgermeister Hermanns (2.v.l.) und Bernd Goffart (2.v.r.) sprachen von einem „guten Duo“ und einem „absoluten Gewinn für den Ort“. Foto: Karl-Heinz Hoffmann

Strauch. Im Hinblick auf das ehrenamtliche Engagement sprach Strauchs Ortsvorsteherin Maren Franz auf der Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes von einem „lebens- und liebenswerten Ort“, in dem sie gerne wohnen würde.

Geprägt wurde die Versammlung der Straucher Christdemokraten von ausführlichen Informationen und einem regen Meinungsaustausch zu lokalen und überregionalen Themen.

Hierzu nahmen neben dem Vorsitzenden Friedel Strauch auch Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns, der stellvertretende Städteregionsrat Hans-Josef Hilsenbeck, MdL Axel Wirtz und der CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Bernd Goffart Stellung.

Friedel Strauch verwies in seinem Rückblick auf das Jahr 2015 mit Stolz darauf, dass sich die Gemeinde im Gegensatz zu anderen Kommunen nicht im Nothaushalt befinde, und bemängelte die gesunkenen Schlüsselzuweisungen vom Land und die gestiegene Umlage an die Städteregion. An moderaten Steuererhöhungen sei man jedoch nicht vorbeigekommen. Als erfreulich bezeichnete er die Tatsache, dass der Windpark Lammersdorf offensichtlich langsam Gestalt annehme.

Maren Franz erwähnte die zahlreichen ehrenamtlichen Aktivitäten im Ort, brachte aber auch ihre Besorgnis zum belgischen Atomkraftwerk (AKW) Tihange zum Ausdruck. Franz, die auch im Vorstand des CDU-Kreisverbandes tätig ist, wünschte sich zudem, dass sich in Zukunft mehr junge Menschen für die Kommunalpolitik begeistern.

Der Gemeindeverbandsvorsitzende Bernd Goffart sprach ebenso wie später Bürgermeister Hermanns dem Vorsitzenden Friedel Strauch und Maren Franz ein großes Kompliment für ihr Engagement im Ort aus. Hermanns sprach von einem „absoluten Gewinn für den Ort“ und Goffart konstatierte: „Da haben wir sicherlich ein gutes Duo“.

Axel Wirtz (MdL) betonte zunächst einmal das gute Einvernehmen mit der Simmerather CDU und monierte die finanzielle Vernachlässigung des ländlichen Raums durch die Landesregierung. Zur Flüchtlingssituation merkte Wirtz an: „Hier zeichnet die Eifel natürlich aus, dass da nicht nur drüber geredet, sondern vor allem angepackt wird.“

Bürgermeister Hermanns, derzeit Vorsitzender der Bürgermeister-Runde in der Städteregion, brachte gleichfalls seine Besorgnis zum AKW Tihange vor. Im Hinblick auf die Klage der Städteregion hielt er fest: „Die Gemeinde Simmerath wird hier ihren Klagebeitritt erklären“. Der Bürgermeister, der sich an diesem Abend nur zu lokalen Themen äußern wollte, lobte die Überarbeitung des Wanderwegenetzes in Strauch, die in enger Zusammenarbeit mit dem Eifelverein erfolgt sei. Oswald Breuer habe hier sehr zuverlässig die Erstbeschilderung übernommen.

Zum Breitbandausbau in der Gemeinde hielt Hermanns fest, dass nach dem anstehenden Ausbau in Rollesbroich, Simmerath und Paustenbach bis auf Steckenborn und Strauch alle Kabelverzweiger der Gemeinde an das Glasfasernetz angebunden seien. In Strauch empfangen lediglich noch rund 3,5 Prozent der 495 Anschlüsse weniger als 6 MBit/s im Download. Die Netzanbieter könnten sich nun innerhalb der nächsten 36 Monate dazu äußern, ob sie die Breitbandversorgung in Steckenborn und Strauch auch ohne öffentliche Zuschüsse verbessern wollen.

Falls hierzu kein Unternehmen bereit ist, erfolge eine Ausschreibung in der Hoffnung, einen Netzanbieter zu finden, der den Breitbandausbau in Strauch übernehmen will.

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