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Mehr Bürgernähe beim Sperrmüll

Von: ani
Letzte Aktualisierung:

Simmerath. Die Anregungen und Beschwerden aus der Bevölkerung, wonach das Anmeldesystem mittels Sperrmüllkarten nicht mehr zeitgemäß sei, haben die Gemeindeverwaltung Simmerath veranlasst, ab dem nächsten Jahr eine zeitgemäße Änderung anzubieten.

Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns sprach auf der Sitzung des Umwelt-, Forst- und Agrarausschusses von einer „bürgerfreundlichen Lösung“ die ab dem 1. Januar angeboten wird. 1999 hatte die Gemeinde vor dem Hintergrund der riesigen Sperrmüllmengen die Sperrmüllkarte eingeführt, wodurch eine Reduzierung des Sperrmülls erreicht wurde.

Auf der limitierten Anmeldekarte konnte der Bürger bei der Regioentsorgung in Eschweiler seinen Müll anmelden. Etwas moderner und für viele komfortabler geschah dies allerdings bei den übrigen Mitgliedskommunen der Regioentsorgung.

Hier war die Sperrmüllanmeldung auch telefonisch, per E-Mail oder online über die Internetseite des Entsorgers möglich. Ab dem nächsten Jahr wird das nun auch für die Simmerather Bürger möglich sein, was nach den Erfahrungen in den anderen Kommunen zu einer höheren Kundenzufriedenheit beitragen wird.

Um die Sperrmüllanmeldungen auf die bisher festgelegte Anzahl von Sperrmüllkarten zu beschränken, wird die Gemeinde künftig von der Regioentsorgung einen Report erhalten, der die Anzahl der stattgefundenen Abfuhren enthält. Anschließend wird dann durch das Steueramt überprüft, ob die Anzahl der zulässigen Abfuhren überschritten wurde, wobei dann ein entsprechender Gebührenbescheid erstellt würde.

Aufwand hält sich in Grenzen

Laut Gemeindeverwaltung dürfte sich der Aufwand in Grenzen halten und auf wenige Einzelfälle beschränken. Durch das neue Verfahren wird zudem der Druck und die Zuteilung der Sperrmüllkarten zu den Abgabebescheiden entfallen. Stattdessen soll der Abfallkalender um entsprechende Abtrennkarten ergänzt werden. Damit können die Simmerather ab dem nächsten Jahr ihren Sperrmüll per Karte, online, telefonisch oder per E-Mail anmelden.

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