MdB Petra Müller in Simmerath: Neue Projekte für das Land

Von: ale
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Petra Müller trug sich ins Go
Petra Müller trug sich ins Goldene Buch der Gemeinde Simmerath ein. Links der Stellvertretende Bürgermeister, Bernd Goffart, rechts Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns. Foto: Anneliese Lauscher

Simmerath. Petra Müller war am Donnerstag in Simmerath zu Gast. Sie ist Mitglied des Deutschen Bundestags und Sprecherin für Stadtentwicklung der FDP-Bundestagsfraktion. Im Rathaus stellte sie neue Projekte für den ländlichen Raum vor.

Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns hatte zu Informationsgespräch und Diskussionsrunde eingeladen, einige Mitglieder der Fraktionen sowie der stellvertretende Bürgermeister Bernd Goffart und der Beigeordnete Roger Nießen nahmen teil.

Petra Müller, die in Jülich geboren ist, bekundete ihre Verbundenheit zur hiesigen Region; sie sehe es als ihre Aufgabe an, die Menschen vor Ort zu informieren und darüber hinaus nachhaltige Verbesserungen zu erreichen.

Die Entwicklung der Gemeinden nannte sie ihr „Fachgebiet”. So ist sie zum Beispiel davon überzeugt, dass man dem demografischen Wandel entgegenwirken könne, wenn es gelänge, junge Familien anzusiedeln. Außerdem sei es wichtig, den Wohnstandort aufzuwerten. Hier könne das neu aufgelegte Projekt „Städte und Gemeinden” wertvolle Hilfen geben, insgesamt stünden für 2012 Gelder in einer Höhe von 44,3 Millionen Euro zur Verfügung.

Die Liberale erläuterte, es sei die Absicht dieses Projektes, die Infrastruktur anzupassen und die Daseinsvorsorge langfristig zu sichern. Hier sei die Zusammenarbeit von Orten oder den Menschen in einem Viertel gefragt. Es könnte sich beispielsweise um energetische Sanierungsmaßnahmen handeln oder um ein Projekt, das älteren Menschen eine bessere Teilhabe am gemeinschaftlichen Leben gewährt. Petra Müller sieht sich als Gesprächspartnerin und Bindeglied, um die Möglichkeiten für solche Vorhaben bekannt zu machen

Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns dankte zunächst für die Information und sicherte zu, er wolle die Gegebenheiten hierfür in der Gemeinde prüfen sowie die Akzeptanz in der Bevölkerung erkunden.

Nach ihrer Einstellung zum geplanten Wasserspeicherkraftwerk gefragt, äußerte sich die Bundestagsabgeordnete sehr optimistisch: Es habe bisher kaum Einsprüche gegeben, sie sehe dieses Vorhaben als zukunftsweisende Maßnahme, als „gut und wichtig” an.
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