Roetgen - Marienkapelle findet Förderer

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Marienkapelle findet Förderer

Von: Helga Giesen
Letzte Aktualisierung:

Roetgen. Nachdem die Vorarbeiten zur Gründung eines Fördervereins für die Roetgener Marienkapelle abgeschlossen sind, kann der neue Verein nun aus der Taufe gehoben werden. Zur Gründungsversammlung sind alle Interessierten am Dienstag, 6. Mai, um 19.30 Uhr in das Pfarrheim „De Kerchbröck“ eingeladen.

„Offenbar haben wir mit unserem Vorhaben offene Türen eingerannt, mit einem so schnellen Erfolg hatten wir nicht gerechnet“, freuen sich Marion Behrendt-Höhne und Herbert Hennes. Sie hatten zusammen mit Hildegard Faymonville, Gisela Kanther und Werner Kreitz die Initiative zur Gründung des Fördervereins ergriffen, nachdem im Herbst letzten Jahres feststand, dass die Unterhaltung der Marienkapelle nicht mehr durch Zuschüsse des Bistums gefördert wird. Das heißt, die Mittel für Instandhaltung, Anschaffungen etc. müssen künftig aus anderen Quellen kommen.

Im Februar waren die Überlegungen des Teams so weit gediehen, dass zu einem Informationsabend eingeladen werden konnte. Schon dabei zeichnete sich ab, dass in der Bevölkerung großes Interesse am Erhalt des Denkmals bestand, das nicht nur den katholischen Einwohnern ans Herz gewachsen ist.

Die heutige Marienkapelle wurde im Jahr 1660 als erste Roetgener Pfarrkirche geweiht. Nach dem Neubau der jetzigen Pfarrkirche wurde das alte Gotteshaus zurückgebaut und genau 200 Jahre später, am Pfingstmontag 1860, als „Marienkapelle“ neu geweiht.

Auf der Tagesordnung der Gründungsversammlung stehen u. a. das Verlesen und die Erläuterung sowie die Beschlussfassung und Verabschiedung der Gründungssatzung. Diese ist anschließend von mindestens sieben Gründungsmitgliedern zu unterzeichnen. Dies ist zum Eintrag in das Vereinsregister und zur Erlangung der Gemeinnützigkeit und besonderen Förderungswürdigkeit erforderlich. Für die Wahl des Gründungsvorstandes können der Versammlung für alle Positionen Personen vorgeschlagen werden.

„Es war schön zu erleben und auch sehr ermutigend, mit wie viel Freude und Begeisterung unser Vorhaben unterstützt wurde“, ist Marion Behrendt-Höhne dankbar für die große Bereitschaft zur Mitarbeit. Weitere Interessenten sind natürlich noch herzlich willkommen, z. Bsp. für den Aufbau einer Internetseite für den neuen Verein. Auch die ersten Zusagen für Mitgliedschaften liegen bereits vor. Die Motive seien ganz unterschiedlich, weiß Herbert Hennes aus zahlreichen Gesprächen. Für viele Roetgener verkörpere die Marienkapelle ein Stück Heimat, aber auch religiöse Gefühle wie eine enge Marienbeziehung spielten eine Rolle.

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