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Mariechen und Zwerge sind „flöck op jöck“

Von: ho
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Die Kiescheflitscher boten auf ihrer Kostümsitzung im Antoniushof mit ihrem Programm beste Unterhaltung. Hierzu trug auch die Prinzengarde mit ihren Mariechen bei, die am Ende ein schönes Schlussbild zeigten. Foto: Karl-Heinz Hoffmann

Rurberg/Woffelsbach. Saisonal bedingt stand am Samstagabend der Rursee nicht in Flammen. Dafür „brannte“ der Antoniushof und der Eiserbachdamm bebte ebenso wie das dortige Nationalparktor. Ursache dieser Ereignisse war die gute Stimmung auf der Kostümsitzung mit Prinzenproklamation des KV Kiescheflitscher Rurberg/Woffelsbach im Antoniushof.

Fünf Stunden lang steppte unter dem Sessionsmotto „Kischeflitscher flöck op jöck“ der karnevalistische Bär. Das Publikum war im Rurberger „Gürzenich“ aufgrund des höchst unterhaltsamen Programms und der neuen Tollitäten, dem weiblichen Dreigestirn, streckenweise aus dem Häuschen. Die Darbietungen der eigenen Kräfte waren wie immer sehenswert und eroberten die Herzen der Rursee-Jecken im Sturm.

Alles, was die Kiescheflitscher zu bieten hatten, marschierte pünktlich in den Saal ein und Präsident Bruno Nellessen freute sich bei der Begrüßung unverhohlen über den prall gefüllten Antoniushof.

Den acht Tanzmariechen war danach die Rolle der Eisbrecher zugeschrieben, was ihnen mit frischem Schwung mit Leichtigkeit gelang. Gleiches ist zum Beitrag der Jugendshowtanzgruppe festzuhalten, die als Zwerge eindrucksvoll zeigten, dass man sich um den Nachwuchs im Verein keine Sorgen machen muss.

Straßenverkehr und Sprache

Als Gast stieg an diesem Abend zunächst einmal Christian Haas aus Simmerath („Ne janz normale Jeck“) in die Bütt und unterhielt das Publikum in gewohnter Manier. Was hiernach die hauseigene Truppe „KV-Kompakt“ mit ihrer Darbietung im Koffer hatte, darf man schon als Spitzenklasse bezeichnen. Sie befassten sich nicht nur mit Verhaltensweisen im Straßenverkehr, sondern auch mit der Neugestaltung der Sprache und Kommunikation.

Wer gedacht hatte, dass dies nicht zu toppen sei, hatte nicht mit Christoph Nellessen, dem „Eefelbuir“, gerechnet. Was er an diesem Abend in der Bütt ablieferte, muss man mit der Tageshöchstnote von vier Sternen bewerten. Der beste Nellessen, den es je gab - Spitze.

Mit viel Beifall wurde hiernach das alte Dreigestirn verabschiedet. Niklas Hilger, René Breuer und Dominik Hilger dankten für eine tolle Session im Jubiläumsjahr.

Dass die Kiescheflitscher mit Waltraud Dederichs, Cornelia Nellesen-Wipperfürth und Susanne Dederichs ein weibliches Dreigestirn in Amt und Würden hoben (wir berichteten), war ein weiteres Sitzungshighlight. Nach deren Proklamation zeigte zunächst die Prinzengarde mit ihren Mariechen ihr Können, bevor das Gesangs-Quartett der „Billy Boys“ und die Showtanzgruppe des Vereins den Antoniushof erneut in Stimmung brachten.

Das gelang auch der Band „Us de Lameng“ aus Nideggen mit bekanntem Liedgut bestens, bevor als abschließender Knüller die Herrentanzgruppe der Kiescheflitscher die Bühne eroberte. Mit ihrer Apres Ski Hüttengaudi entfachten sie zu vorgerückter Stunde nochmals mächtig Stimmung, bevor zum Finale alle Mitwirkenden der Veranstaltung auf der Bühne erschienen, um den überaus verdienten Applaus für eine außergewöhnlich unterhaltsame Sitzung entgegen zu nehmen.

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