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Maria-Hilf-Stift: „Mensch steht im Mittelpunkt”

Von: rpa
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Große Freude bei den Verantwo
Große Freude bei den Verantwortlichen des Maria-Hilf-Stiftes über die Verleihung des Gütesiegels und des Demenz-Labels der Städteregion Aachen. Foto: R. Palm

Monschau. „Hier ist ein guter Platz zum Altwerden”, davon ist Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter überzeugt. „Hier wird Großes geleistet für die Menschen, die hier wohnen und hier leben”, lobte sie Engagement und Leistung der indischen Schwestern und der gesamten Mitarbeiterschaft des Maria-Hilf-Stiftes in Monschau.

Und diese Arbeit für die Senioren, da vor allem für die Menschen mit Demenz, wurde nun öffentlich anerkannt und gewürdigt - mit dem „Demenz-Label in Silber” der Städteregion Aachen und mit dem Gütesiegel, das durch den Ombudsman für Seniorinnen und Senioren, Werner Wolff, verliehen wird.

Wolff war nun gemeinsam mit Dezernent Gregor Jansen, Heinz Müller, Manfred Borutta und Anika Kaun vom Amt für Altenarbeit in der Städteregion nach Monschau gekommen, um das Gütesiegel und Label samt Urkunde zu verleihen.

Neue Ideen und Erfahrungen

„Heute ist ein guter Tag für Monschau”, freute sich Bürgermeisterin Margareta Ritter, die sicher ist: Die Auszeichnung wird das Pflegepersonal motivieren, immer wieder neu über Arbeit und Engagement nachzudenken, um sich „mit neuen Ideen und Erfahrungen” für die Menschen im Stift einzubringen.

Zur Feierstunde hatten sich im Foyer des Seniorenstiftes zahlreichen Bewohner versammelt, dazu Heinrich Jansen und Ingo Stoffels vom Kuratorium sowie Ortsvorsteher Georg Kaulen. In seinem Willkommensgruß würdigte auch Pfarrer Karl-Heinz Stoffels als Vorsitzender des Kuratoriums das Monschauer Seniorenzentrum Maria-Hilf, das den Menschen, die „ihr Zuhause aufgeben mussten, weil sie nicht mehr alleine sein können, ein „neues Zuhause gibt”.

Goldsiegel für Kalterherberg

Hier können die Senioren in der „Gemeinschaft eine Heimat finden und erleben, hier ist ein glückliches Leben möglich”.

Die Preisträger des „Demenz-Labels” wurden in einem Wettbewerb ermittelt, sechs Einrichtungen aus der Region haben sich daran beteiligt.

Ziel war und ist es, die Arbeit mit und für die Demenzerkrankten stets zu verbessern, dabei geht es auch, so Anika Kaun, seit März als Pflegemanagerin für die Koordination des Demenz-Labels verantwortlich, um eine „besondere Haltung der Mitarbeiter und des Managements einer Pflegeeinrichtung, um so für dementiell veränderte Menschen Lebensqualität sicherzustellen”. Anika Kaun: „Die Versorgung dementiell veränderter Menschen wird künftig eine entscheidende Aufgabe unserer Gesellschaft sein”.

Das dem Maria-Hif-Stift nun verliehene Label gilt für zwei Jahre, dann kann das Altenheim sich erneut bewerben, um „dann vielleicht ein Label in Gold zu erhalten”, sagte Anika Kaun. Das Demenz-Label in Gold blieb ebenfalls in der Stadt Monschau, es ging diesmal an das Altenheim in Kalterherberg. Von den sechs Bewerbern wurden drei ausgezeichnet.

Neben dem Demenz-Label wurde das Maria-Hilf-Stift mit dem „Gütesiegel des Ombudsman” ausgezeichnet. Das Gütesiegel verleiht Werner Wolff als Ombudsman für „besondere Bewohnerorientiertheit”. Werner Wolff: „So können der ältere Mensch und seine Angehörigen gewiss sein, dass sie bei der Wahl dieses Hauses erwarten können, dass der Mensch mit seinen Bedürfnissen und Wünschen im Mittelpunkt des Handelns steht.”

Mit der Verleihung des Gütesiegels bestätigt Werner Wolff, dass man sich im Maria-Hilf-Stift in Monschau „in einem besonderen Maße und das Wohl der Bewohner/innen kümmert”.

Der Ombudsman nutzte den Festakt in Monschau, um den Pflegeberuf zu würdigen: Er habe vor kaum einer Berufsgruppe „so großen Respekt und so große Hochachtung wie vor den in der Altenpflege tätigen”. Die Verleihung des Gütesiegels, so Werner Wolff, soll für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Maria-Hilf-Stiftes stets Ansporn sein, „das Gute in einem stetigen Prozess ständig zu verbessern”.

Genau dieses Engagement sichert Frank Schade, gemeinsam mit Schwester Oberin Daisy Maria Geschäftsführer des Zentrums, zu. Im Maria-Hilf-Stift leben rund 100 Senioren und Seniorinnen, betreut werden 22 Demenzkranke, insgesamt beschäftigt das Zentrum etwa 130 Voll- und Teilzeitkräfte.
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