Simmerath - Malteser verlassen den „Seligen Gerhard”

FuPa Freisteller Logo

Malteser verlassen den „Seligen Gerhard”

Von: ess
Letzte Aktualisierung:
eifelklinik_bu
Das Altenstift „Seliger Gerhard”, bisher in Trägerschaft der Malteser, geht am 1. März in die Hände der Artemed-Gruppe über. Foto: P. Stollenwerk

Simmerath. In wenigen Tagen sind die Malteser in Simmerath Geschichte. Zum 1. März wird das Seniorenstift Seliger Gerhard in die Artemed Gruppe eingebunden. Das Krankenhaus St. Brigida war bereits zum September 2010 in die Hände der Artemed übergegangen.

Seinerzeit hatten die Malteser noch erklärt, als Träger im Seniorenstift bleiben zu wollen. „Mit der Übertragung können wir die derzeitige optimale Versorgung der Bewohner dauerhaft sicherstellen.

Das Seniorenstift Seliger Gerhard genießt zu Recht einen sehr guten Ruf, den es zu erhalten gilt, so Karl Prinz zu Löwenstein, Geschäftsführer der MTG Malteser Trägergesellschaft, aktuell zum Trägerwechsel.

Bestens gewappnet

Schon heute garantiert das Seniorenstift Seliger Gerhard seinen Bewohnern eine qualifizierte, medizinische, soziale und pflegerische Betreuung entsprechend der Pflegebedürftigkeit und den individuellen Bedürfnissen, heißt es in einer Erklärung der Artemend-Gruppe. Auf diesem Fundament gelte es nun im Sinne derzeitiger und künftiger Bewohner und derer Angehöriger aufzubauen.

Mit den beiden Seniorenzentren „Fuhseblick” und „Rosenblick” im niedersächsischen Peine befinden sich bereits heute zwei ähnliche Einrichtungen unter dem Dach der Artemed. Philipp Hünersdorf, Geschäftsführer der Sparte bei der Artemed, sieht sich durch seine mehrjährige Erfahrung auf diesem Gebiet auch für die Leitung des Simmerather Seniorenstifts bestens gewappnet. Neben ständiger Qualitätsmessung soll auch der kontinuierliche Ausbau der Serviceleistungen für die Bewohner im Mittelpunkt stehen.

Besonders am Herzen liegt Philipp Hünersdorf jedoch die menschliche Zuwendung als Herzstück der Einrichtung: „,In Würde alternÔ lautet das grundlegende Konzept der Artemed Seniorenzentren. Seniorenheime müssen sich angesichts der stetigen Zunahme älterer, pflegebedürftiger Menschen zu einem neuen Zuhause entwickeln, das beste Versorgung und Geborgenheit bietet”, so seine Überzeugung. Durch die Übertragung auch des Seniorenstiftes Seliger Gerhard an die Artemed gibt es große Vorteile in der Wiederherstellung der möglichen Synergien zwischen Krankenhaus und Seniorenstift.

Dieser Bonus, so die allgemeine Sichtweise, kann nur komplett ausgeschöpft werden, wenn sich beide Einrichtungen unter derselben Trägerschaft befinden. „Da wir gesehen haben, dass die Artemed mit dem St. Brigida Krankenhaus in einem guten Fahrwasser ist, können wir beruhigt auch das Seniorenstift an die Artemed übergeben”, wird Karl Prinz zu Löwenstein zitiert. Arbeitsplätze sind durch die Übernahme nicht gefährdet.

Im Vorfeld seien sowohl die Mitarbeiter als auch Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns informiert worden. Der begrüßt die neue Entwicklung denn auch sehr. Hier gelte der Satz, dass zusammenwächst, was zusammengehört, erklärte Hermanns gegenüber unserer Zeitung. Ein gemeinsamer Träger sei wegen der Synergieeffekte „sinnvoll und angebracht”. Die Malteser hätten nicht ohne Grund das Altenstift dorthin gebaut. Hermanns: „Letztlich wird durch diesen Trägerwechsel sowohl das Krankenhaus wie auch das Altenstift gestärkt. Das ist für Simmerath sehr wichtig.”
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert