Löschgruppe Höfen ist nun bestens ausgestattet

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Vor der symbolischen Schlüss
Vor der symbolischen Schlüsselübergabe durch Stadtbrandinspektor Falk Classen (re.) gab Pastor Stoffels dem neuen Einsatzleitfahrzeug „Gottes Segen” mit auf den Weg. Foto: Feuerwehr

Höfen. Bei zwar wechselhaften, jedoch alles in allem akzeptablen Wetterverhältnissen beging am vergangenen Sonntag die Löschgruppe Höfen ihren Tag der offenen Tür.

Neben den Wehren aus dem Stadtgebiet konnte Löschgruppenführer Robert Jakobs auch zahlreiche Feuerwehrleute aus den Gemeindegebieten Simmerath, Roetgen und Schleiden sowie aus Büllingen (Belgien) begrüßen. Darüber hinaus waren auch der Rettungsdienst Schmitz sowie die Kollegen des THW Lammersdorf zu Gast und stellten ein Fahrzeug aus.

Jedoch nicht nur „Fachpublikum” besuchte das Gerätehaus an der Triftstraße, sondern auch Höfener Vereine und viele Bürger konnte man willkommen heißen.

Grund für den Tag der offenen Tür war die offizielle Indienststellung und Einsegnung des neuen Einsatzleitwagens ELW 1. Vor der symbolischen Schlüsselübergabe durch Stadtbrandinspektor Falk Classen gab Pastor Stoffels dem Fahrzeug „Gottes Segen” mit auf den Weg.

Beim Vennbrand im Einsatz

Der ELW 1 dient im Falle eines größeren Einsatzes dem Einsatzleiter als sogenanntes Führungsmittel. Von einem ELW aus wird unter anderem der Funkverkehr abgewickelt und der Einsatz genau dokumentiert. Den letzten größeren Einsatz absolvierte das Fahrzeug, welches für das gesamte Monschauer Stadtgebiet zur Verfügung steht, beim Vennbrand zu Ostern.

Nach der feierlichen Übergabe hatte Stadtbrandinspektor Classen noch zwei nicht unbedeutende Beförderungen auszusprechen: Der Leiter der Jugendfeuerwehr Höfen/Rohren, Michael Roder, hatte im Frühjahr diesen Jahres den sogenannten FIII-Lehrgang am Institut der Feuerwehr in Münster mit Erfolg besucht und konnte nun zum Brandmeister befördert werden. Damit ist der 34-jährige Intensivpfleger nun die „jüngste” Führungskraft in den Höfener Reihen.

Höchst erreichbarer Dienstgrad

Etwas weiter oben in der Hierarchie der Feuerwehr befindet sich der Zugführer des Zuges I Höfen/Rohren, Albert Prümmer. Der bisherige Brandinspektor besuchte den F/B-V-Lehrgang am Institut der Feuerwehr und ist nun bereit zur Führung von Verbänden. Classen beförderte den Berufsfeuerwehrmann zum Brandoberinspektor. Dies ist in der freiwilligen Feuerwehr der höchste erreichbare Dienstgrad nach dem Stadtbrandinspektor.

Die Freude und Überraschung stand den Beförderten förmlich ins Gesicht geschrieben und die Besucher und Feuerwehrkollegen beglückwünschten sie herzlich.

Höhepunkt des sich anschließenden geselligen und informativen Festes war die ausgestellte Drehleiter aus Monschau, an der jedermann, selbstverständlich gesichert, den 23 Meter langen Leiterpark zu Fuß be- und wieder herabsteigen und die beeindruckende Aussicht über Höfen nach der Kraftanstrengung genießen konnte. Auch die anderen Fahrzeuge waren zur Besichtigung frei gegeben, und während die Kleinen sich ordentlich austobten, genossen die „Großen” die eine oder andere Erfrischung oder stärkten sich an der von den Rohrener Kollegen betriebenen Grillbude oder bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen in der von den Feuerwehrfrauen und anderen Unterstützerinnen reichhaltig bestückten Caféteria. Die „Lyra” Höfen begleitete den Frühschoppen musikalisch.

Zwischen zwei ordentlichen Regengüssen zeigte die Jugendfeuerwehr in zwei Vorführungen ihr Können und erhielt dafür die Anerkennung der Gäste.

Einen kurzen Zwischenstopp am Gerätehaus machte der Rettungshubschrauber des ADAC, Christoph Europa 1. Mit einem beeindruckenden Flugmanöver ging das leuchtend-gelbe Fluggerät gegenüber des Gerätehauses zur Landung über und jeder konnte einen interessanten Einblick in das Innere erhaschen. Dieses „Highlight” war allerdings nur von kurzer Dauer, denn wenig später wurde der fliegende „gelbe Engel” wieder zu einem Einsatz gerufen.
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