Linke: Monika Dumont und Darius Dunker an der Spitze

Von: Daniel Gerhards
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Die Spitze der Linken in der Städteregion: Monika Dumont und Darius Dunker (r.) bleiben Kreissprecher. Robert Boltz (l.) gehört als Schatzmeister dem geschäftsführenden Vorstand an. Foto: Daniel Gerhards

Aachen. Die Linkspartei in der Städteregion hat am Samstag einen neuen Kreisvorstand gewählt. Monika Dumont aus Herzogenrath und Darius Dunker aus Aachen wurden als Kreissprecher bestätigt, Gegenkandidaten stellten sich nicht zur Wahl.

Dazu wurde Robert Boltz (Herzogenrath) in den geschäftsführenden Vorstand gewählt. Er übernimmt das Amt des Schatzmeisters von Harald Siepmann, der wegen seines Mandats im Städteregionstag nicht mehr kandidierte.

Die acht Beisitzer sind allesamt neu in Kreisvorstand: Udo Beitzel, Monika Gottfried (beide Stolberg), Hubert Heck, Michael Kaeser, Christa Kerinnis und Django Schins (alle Aachen), Hans Janosch (Eschweiler) und Manfred Schallenberg (Monschau).

Manfred Engelhardt hatte vor der Wahl seinem Ärger über mangelnden Arbeitseinsatz einiger früherer Vorstandsmitglieder Luft gemacht: „Zu viele haben sich im letzten Drittel der Wahlperiode zurückgezogen. Nur die Genossen, die ernsthaft bereit sind mitzuarbeiten, sollten sich zur Wahl stellen.”

Mit Blick auf die Mitgliederzahl in der Städteregion sagte Harald Siepmann: „Mit über 400 Mitgliedern sind wir immer noch der drittgrößte Kreisverband in NRW.”

Allerdings verließen im vergangenen Jahr mehr Mitglieder die Partei als Beitritte zu verzeichnen waren: 120 Austritten stehen 111 Eintritte gegenüber. Das sei zum einen auf innerparteiliche Streitigkeiten zurückzuführen. Zum anderen hätten Mitglieder wegen mangelnder Zahlungsmoral bei den Mitgliedsbeiträgen ausgeschlossen werden müssen.

Die Aufgaben für den neuen Vorstand sind vielfältig. Darius Dunker, der seit 2007 Sprecher der Linken in der Städteregion ist, sieht eine der dringendsten Aufgaben darin, der Linken eine Satzung geben. Zudem will er die Partei weiter in verschiedenen Bündnissen vertreten.

Der Kreisvorstand ist doppelt quotiert: Mindestens die Hälfte der Plätze ist für Frauen reserviert, außerdem sollte der Vorstand je zur Hälfte aus Mitgliedern der Stadt Aachen und dem ehemaligen Kreisgebiet bestehen. Einige der für Frauen reservierten Plätze blieben aber zunächst unbesetzt.
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