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Leyla und Amar kommen auch in der Eifel nicht zur Ruhe

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Autorin lebt in Kall: Ulrike Schelhove.

Gemünd. Ulrike Schelhove liest aus ihrem neusten Werk „Seelentote“. Im Mittelpunkt steht die fiktive Geschichte um zwei unbegleitete minderjährige Geschwister aus Syrien, deren Eltern auf der Flucht gestorben sind.

Mit Hilfe von Schleppern haben sie sich über das Mittelmeer bis nach Deutschland durchgeschlagen. Vom Jugendamt werden sie schließlich in einer Gastfamilie untergebracht. Doch Leyla und Amar kommen auch in der Eifel nicht zur Ruhe. Auch wenn das Buch nur eine erfundene Geschichte ist, so stellt es doch dar, wie die heftig die Reaktionen mancher Menschen auf Geflüchtete sind.

Vielleicht kann Ulrike Schelhove mit ihrem Buch „Seelentote“ mithelfen, dass Vorurteile und Fremdenfeindlichkeit gegenüber asylsuchenden Menschen abgebaut werden und Flüchtlinge nicht als Bedrohung sondern als Bereicherung gesehen werden. Ulrike Schelhove ist 41 Jahre alt, lebt mit ihrem Mann und ihren drei Jungen in Kall in der Eifel.

Sie schreibt Bücher für Erwachsene und auch für Kinder. Schelhove hat einige Jahre als freie Mitarbeiterin für den Kölner Stadt-Anzeiger gearbeitet und das diffizile Handwerk des Schreibens an der Fernakademie Hamburg weiter vertieft.

Die Lesung findet am Sonntag, 23. Oktober, um 15 Uhr in der Galerie Eifel Kunst, Schleidener Straße 1, 53937 Gemünd statt. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen unter www.eifel-kunst.de

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