Lesung: „Was ist ein Judenbalg?”

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Höfen. „Mama, was ist ein Judenbalg?” Eine schockierende Frage, die jedoch im nationalsozialistischen Deutschland ihre Berechtigung hatte, zum Beispiel auch für Helmut Clahsen, 1931 in Aachen geboren.

Als halbjüdisches Kind sah sich Helmut Clahsen in seiner Heimatstadt Aachen vielerlei Anfeindungen und Verfolgungen ausgesetzt.Wie ein Paradies erschien ihm da das St. Josefsheim in Monschau-Höfen, das er 1937 zum ersten Mal besuchte. Mehrere Jahre konnte er hier versteckt werden und ging auch in Höfen zur Schule.

Noch heute erinnert sich Helmut Clahsen im Detail an diese Zeit, und er ist ein beredter Zeitzeuge einer Kindheit in der Diktatur des Dritten Reiches. Gemeinsam mit dem Geschichtsverein des Monschauer Landes konnte der Eifel- und Heimatverein Höfen Helmut Clahsen für einen Vortrag über seine Erlebnisse gewinnen. Dieser findet am Freitag, 4. November, um 19 Uhr im Seminarraum des Nationalparktores in Höfen, Hauptstraße statt. Der Eintritt beträgt 1 Euro.
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