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Lebenswertes Dasein dank dicker Spende

Von: M.S.
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8000 Euro haben Rotarier aus der Nordeifel für Hilfsprojekte in Südostasien gespendet. Foto: Manfred Schmitz

Nordeifel. „Wir nützen unsere guten internationalen Kontakte, um oft verschlossene Türen zu öffnen und regionale wie grenzüberschreitende, soziale, humanitäre und medizinische Hilfsprojekte anzustoßen und zu verwirklichen.” Das sagte der in Imgenbroich praktizierende Arzt Dr. Paul Ohlig.

Er ist Pate einer solch segensreichen Maßnahme, zu deren Gelingen der Rotary-Club Monschau-Nordeifel am Mittwochabend einen wesentlichen Beitrag leistete. Auf Vermittlung Dr. Ohligs überreichte Marie-Theres Fischer (Rott/Hellenthal), Rotarier-Präsidentin im Monschauer Land, im Konferenzraum des Simmerather Krankenhauses einen Spendenscheck über 8000 Euro an Dr. Franz Lassner.

Dieser betreibt in Aachen mit seinem Partner Dr. Michael Becker eine Gemeinschaftspraxis für Plastische Chirurgie. Die genannte Summe, erklärt Rotary-Pressesprecherin Andrea Barkey, sei ganz wesentlich den guten Erträgen aus der Oldtimer-Rallye im vergangenen Sommer in Monschaus Altstadt zu verdanken. Der Übergabe des symbolischen Riesenschecks wohnte auch Rotary-Schatzmeister Willi Braun bei; er wird turnusgemäß zur Jahresmitte Marie-Theres Fischer im Präsidentenamt ablösen.

Wie vom Himmel geschickt

Spezialist Lassner gehört zur Organisation „Interplast”. Deren beide Teams bestehen aus Lassner und Kollegen, Chirurgen, Anästhesisten, medizinischem Fachpersonal und OP-Pflegekräften.

Jede Experten-Gemeinschaft führt in Ostasien rund 80 Operationen verschiedener Schweregrade durch. Die dem hypokratischen Eid verpflichteten Männer und Frauen operieren Lippen-, Kiefer- und Gaumenspalten, korrigieren und lösen alle Arten plastisch- chirurgischer Probleme und ermöglichen somit kleinen und großen Patienten ein lebenswertes Dasein.

Die Zuwendung der Nordeifeler Rotarier kommt den ehrenvollen Interplast-Vorhaben gerade jetzt wie vom Himmel geschickt, stiegen doch die Transportkosten für medizinische Geräte und Erteilung behördlicher Genehmigungen und Formalitäten in den Einsatzländern gewaltig. Ende Februar starten Lassner und Co. zu weiteren gemeinnützigen, karitativen Tätigkeiten und buchstäblicher Knochenarbeit auf den Philippinen-Inseln Palawan und Mindanao.

Dort sollen Menschen mit schweren Behinderungen nicht ohne Hoffnung auf Hilfe aus der Nordeifel bleiben.
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