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Lebende Krippe wünscht sich mehr Besucher und Schnee

Von: Max Stollenwerk
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Warme Gewänder gegen die Kälte: Trotz der frostigen Temperaturen erwärmen die Hirten der Lebenden Krippe bei der Darstellung der Weihnachtsgeschichte immerhin die Herzen der Zuschauer in Monschau. Foto: Max Stollenwerk

Monschau. Es ist Halbzeit beim Monschauer Weihnachtsmarkt und auch die Lebende Krippe, ausgerichtet vom Krippenverein Höfen, hat die Hälfte ihrer Auftritte hinter sich.

Maria, Josef, der Weihnachtsengel, Hirten, die heiligen drei Könige und auch echte Tiere sind mit von der Partie, wenn die Darsteller die Weihnachtsgeschichte aus dem Lukasevangelium vorführen. Kurz vor Beginn der Aufführung haben sich die Zuschauer mit Glühwein, Punsch und Reibekuchen ausgestattet und auch die Sonne lacht über Monschau an diesem Samstag.

„Am ersten Wochenende des Weihnachtsmarktes waren noch nicht so viele Besucher hier, da die Adventszeit für viele erst mit dem 1. Dezember so richtig beginnt“, hat Heinz Stolz, Vorsitzender des Höfener Krippenvereins und Darsteller des Josef, eine Erklärung. Am zweiten Wochenende lockte die Lebende Krippe dann auch bereits deutlich mehr Besucher auf das Gelände des Monschauer Brauereimuseums, so dass Heinz Stolz optimistisch auf die nächsten beiden Wochenenden blickt und auf zahlreiche weitere Zuschauer hofft.

„Ich bin zum ersten Mal hier und schon gespannt, wie die Aufführung wird“, ist die zehnjährige Sophie, die aus Belgien angereist ist, kurz vor dem Auftritt neugierig auf das, was sie erwartet. Die anschließende Aufführung von rund 25 Minuten Dauer, begleitet von passender Musik, geht problemlos über die Bühne und erntet am Ende einen kräftigen Applaus der rund 200 Zuschauer, darunter auch viele junge Besucher. „Am besten hat mir der Josef gefallen“, sagt der siebenjährige Carlo kurz nach der Vorstellung freudig und begibt sich anschließend mit seiner Familie wieder in den Trubel des Weihnachtsmarktes.

Für die kommenden beiden Wochenenden hat Heinz Stolz einen Wunsch: „Ich hoffe natürlich, dass noch viele Leute den Weg zu uns finden werden und dass es etwas Schnee gibt; genug für die weihnachtliche Atmosphäre, aber nicht so viel, dass wir schaufeln müssen“, sagt er scherzhaft, bevor er wieder sein Gewand anlegt und sich bereitmacht für die nächste Vorstellung, denn es folgen noch zwei weitere am heutigen Tag.

Sophie verrät indes nach dem Auftritt lächelnd, dass sie „gerne im nächsten Jahr wiederkommt“. Wer nicht bis zum nächsten Jahr warten möchte, kann die Lebende Krippe auch noch in diesem Jahr besuchen. An den kommenden beiden Wochenenden stehen samstags und sonntags, jeweils um 15, 16 und 17 Uhr noch drei Aufführungen auf dem Programm.

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