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Lammersdorfer Kirchenfahne flattert wieder im Wind

Von: ho
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Josef Baumann strahlt, da nach Jahrzehnten vor der Lammersdorfer Kirche am neuen Fahnenmast wieder die Kirchenfahne flattert. Foto: Karl-Heinz Hoffmann

Lammersdorf. Während Josef Baumann die letzte Befestigungsschraube anzieht, erklärt er: „Vor Jahrzehnten wurde der Fahnenmast vor der Kirche entfernt und lediglich der Sockel verblieb vor Ort und verrostete mit der Zeit“.

Der fahnenlose Zustand vor der Lammersdorfer Pfarrkirche St. Johann Baptist hatte dem Ehrenbrudermeister der Sankt-Johannes Schützen, der zudem seit fast drei Jahrzehnten im Kirchenvorstand tätig ist, schon lange auf der Seele gelegen.

In den Farben des Vatikans

Zur Situation wies Baumann darauf hin, dass der Fahnenmast vor dem gegenüberliegenden Pfarrhaus bei festlichen Angelegenheiten mit der Ortsfahne geschmückt würde und das passende kirchliche Gegenstück eben seit längerer Zeit gefehlt hätte. „Da wir aber auch eine Kirchenfahne mit den gelbweißen Farben des Vatikans haben, wurde im Kirchenvorstand der Entschluss gefasst, dafür wieder den alten Standort einzurichten“. Da solche Maßnahmen nicht bezuschusst werden, machte sich Baumann auf die Suche nach Sponsoren.

Nachdem Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns einen Kontakt zur Stawag hergestellt hatte, sorgte dort der für die Eifel zuständige Projektleiter Christoph Wald für einen nichtrostenden Mast von sechs Meter Länge und einem Durchmesser von 80 Millimeter. Für alle anderen Feinheiten aus nicht rostendem Material wie Schrauben, Hängevorrichtungen sowie Mast- und Schlossabdeckungen fand Josef Baumann dann auch noch helfende Hände im Dienst der guten Sache.

Die Sockel- und Fahnenarbeiten nahm der 74-jährige Haudegen des Kirchenvorstandes dann selber in die Hand. Als die Kirchenfahne dann pünktlich zu Beginn der Pfarrfestwoche erstmals am neuen Fahnenmast im Wind flatterte, strahlte Josef Baumann und vergaß nicht festzuhalten: „Allen Sponsoren sei herzlich für die Großzügigkeit gedankt“.

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