Lammersdorf - „Laimisch Riders“ treten am Nürburgring in die Pedale

„Laimisch Riders“ treten am Nürburgring in die Pedale

Von: ani
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Die „Laimisch Riders“: mit diesem Team war die Radsportgruppe des TuS Lammersdorf im vorigen Jahr beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring dabei und strapazierte dort Räder, Sättel und Kettenblätter auf insgesamt 1955 Kilometern und 39580 Foto: A. Hoffmann

Lammersdorf. Schon ihr Name deutet auf Ausdauer, Kraft und enorme Sattelfestigkeit hin. Diese Eigenschaften werden die „Laimisch Riders“, hinter denen sich die Radsportgruppe des TuS Lammersdorf verbirgt, schon bald wieder unter Beweis stellen müssen, wenn sie beim Radsportevent des Jahres mit ihren Rennrädern und Mountainbikes in der grünen Hölle des Nürburgrings bei „Rad am Ring“ an den Start gehen.

Hierbei gehen die ambitionierten Radler auch mit einer gewissen Favoritenrolle ins Rennen, da sie unter anderem mit Stefan Röder bei den Einzelfahrern der Mountainbiker jemand auf die Piste und ins Gelände schicken, der im letzten Jahr sensationell hinter dem tschechischen Weltmeister Tomá Kozák Zweiter wurde. 460 Kilometer und über 9000 Höhenmeter hatte Röder dabei in 24 Stunden auf und rund um den Nürburgring zurückgelegt.

Vom 6. bis 8. September wird auf der Traditionsrennstrecke des Nürburgrings statt röhrendem Motorengeheul wieder ausschließlich sonores Kettenrattern zu hören sein. Im letzten Jahr meldeten die Veranstalter mit 5300 Radsportlern, die sich mit Rennrad oder Mountainbike als Einzelkämpfer oder im Team der Herausforderung des 24-Stunden-Rennens stellten, eine neue Rekordmarke. Darüber hinaus starteten Tausende von Radlern bei den Jedermann-Rennen über 25, 75 und 150 Kilometer.

Die Gruppe der Laimisch Riders geht mit insgesamt 14 Mann an den Start. Im Wettbewerb der Rennräder, deren 26 Kilometer langer Kurs über die Nordschleife und die Grand-Prix-Strecke führt, ist man mit einem Viererteam dabei. Herbert Petrzik, Berthold Mühlenhöver, Andreas und Michael Krumbeck werden im Wechsel 24 Stunden über den Asphalt jagen. Wer am Schluss die meisten Runden absolviert hat, steht ganz oben auf dem Siegertreppchen.

Wie Michael Krumbeck hierzu erklärt, hat jeder Teilnehmer für die Rundenmessung einen Transponder am Bein. „Neben Ausdauer entscheidet auch die Taktik den Ausgang des Rennens“, ergänzt Krumbeck, der gleichzeitig darauf hinweist, dass die Laimisch Riders nun schon zum vierten Mal beim Rennen am Ring dabei sind.

Die Mountainbiker des TuS gehen mit großem Aufgebot an den Start. Zwei Viererteams werden sich auf die 8,4 Kilometer lange Strecke auf dem Grand-Prix-Kurs und über Stock und Stein rund um die Nürburg machen. Max Steffens, Denis Hartmann, Jochen Ungermann und Till Barth sind im ersten Team im Aufgebot, während Michael Knops, Michael Stephan, Mario Graff und Radsportleiter Gunar Misof im zweiten Team starten. Als „Einzelkämpfer“ gehen Ralf Linzenmeier und Stefan Röder ins Rennen.

Die 14-köpfige Gruppe der Laimisch Riders strampelte im vorigen Jahr auf dem Ring insgesamt 1955 Kilometer und 39.580 Höhenmeter ab.

Am Start präsentiert man sich wieder in einem eigens für das Rennen in den Vereinsfarben entworfenen neuen Trikot. „Dafür geht noch mal ein großes Dankeschön des Teams an Marcel Peters“, will Michael Krumbeck festgehalten wissen.

Allein für Gottes Lohn ist man im Übrigen beim 24-Stunden-Rennen am Ring nicht dabei. Stolze 410 Euro (mit Boxenplatz) sind an den Veranstalter durch ein Viererteam zu zahlen, was aber letztlich für die Teilnehmer Nebensache ist.

Zum besonderen Kick der Veranstaltung zählen auch die spektakulären Nachtrunden, die mit zum Reiz dieses Sportevents beitragen. Gänsehautgefühl stellt sich dann nach allen Anstrengungen und Mühen ein, wenn man nach 24 Stunden vor Tausenden von Zuschauern über die Ziellinie der Grand Prix-Strecke fährt.

Und wenn dann noch wie im vorigen Jahr, wie sich Michael Krumbeck erinnert, zur allgemeinen Überraschung jemand vom TuS Lammersdorf über die Streckenlautsprecher als Zweiter angekündigt wird, rasen die Glückshormone im Wahnsinnstempo durch die gestressten Körper. „Als der Name Stefan Röder durchgesagt wurde, hätte uns das fast vom Rad gehauen“, beschreibt Michael Krumbeck diesen Moment.

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