Kunstrasenplatz sieht Vollendung entgegen

Von: P. St.
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Das neue Schul- und Sportzentrum Simmerath sieht mit dem Bau des Kunstrasens seiner Vollendung entgegen. Gestern wurde auf dem neuen Sportplatz am Kranzbruchvenn der grüne Teppich ausgerollt. Foto: P. Stollenwerk

Simmerath. Bald kann der Ball rollen: Der neue Simmerather Kunstrasenplatz zwischen Sekundarschule Nordeifel und Schwimmhalle sieht seiner Vollendung entgegen. Am Montag und Dienstag wurde auf der neuen Sportstätte am Rande des Kranzbruchvenns der grüne Kunstrasen ausgerollt.

Nachdem kurz vor Weihnachten 2012 nach einem langen politischen Gezerre die Entscheidung gefallen war, dass der Zentralort als Ersatz für die wegfallende Josef-Jansen-Sportstätte, die aktuell als Neubaugebiet erschlossen wird, auch weiterhin über einen eigenen Sportplatz verfügen soll, ging es Schlag auf Schlag: Mit der Umsetzung des Projektes wurde die Entwicklungsgesellschaft Simmerath beauftragt; Im Frühsommer erfolgte die Auftragsvergabe an einen Generalübernehmer.

Insgesamt kostet der neue Platz 470.000 Euro. Das ursprüngliche Budget im Gemeindehaushalt von 400.000 Euro wurde noch einmal aufgestockt, damit eine Laufbahn mit Weitsprunganlage errichtet werden kann.

Der Wettergott meinte es Anfang der Woche gut mit Firma Polytan, die bei spürbarer Kälte aber Trockenheit den neuen Belang fixierte. Das aus Süddeutschland stammende Unternehmen ist weltweit im Kunstrasenbau tätig, arbeitete bereits für den Rekordmeister FC Bayern München oder stattete Sportstätten für Sommer-Universiade in China aus.

Nachdem Montag und Dienstag die neue, grüne Spielfläche auf einem elastischen und wasserdurchlässigen Unterbau aus Drain-Asphalt ausgelegt wurde, erfolgen anschließend noch die Markierungsarbeiten. Zum Schluss wird das Platz dann mit Sand und Granulat eingestreut.

Die Fußball-Abteilung der Hansa Simmerath, berichtet Fußball-Obmann Hermann Koll, habe bislang über 1000 Arbeitsstunden an Eigenleistung, in der Hauptsache für die Pflasterarbeiten, eingebracht. In Eigenleistung sollen auch noch eine Zaunbegrenzung und Zuschauer-Barrieren errichtet werden. Mit der Arbeitsmoral zeigt sich Koll mehr als zufrieden: „Es gab Tage, da standen mehr als zwei Dutzend freiwillige Helfer bereit.“

Noch aber ist der Platz nicht bespielbar. Bei der Hansa Simmerath, die mit dem FC Viktoria Huppenbroich als Spielgemeinschaft nunmehr über einen herkömmlichen Rasen- und einen Kunstrasenplatz verfügt, auf denen im Wechsel die Meisterschaftsspiele ausgetragen werden, gibt es bereits erste Überlegungen, wie die Eröffnung gefeiert werden soll.

Zur Vorbereitung der Rückrunde könnte auf dem neuen Platz zu nächst ein Freundschaftsspiel im Rahmen einer offiziellen Eröffnung ausgetragen werde, ehe dann der reguläre Spielbetrieb im neuen Simmerather Schul- und Sportzentrum startet.

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