Monschau - Kuk zeigt einen der größten Fotografen: Henri Cartier-Bresson

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Kuk zeigt einen der größten Fotografen: Henri Cartier-Bresson

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Viele bekannte Fotos, die der Fotograf Henri Cartier-Bresson mit seiner Leica gemacht hat, sind demnächst im Kunst- und Kulturzentrum in Monschau zu sehen. Foto: dpa/EPA/Juan Carlos Hidalgo

Monschau. Henri Cartier-Bresson (1908 - 2004) gehört zu den größten Fotografen des 20. Jahrhunderts. Seine Werke sind jetzt im Kunst- und Kulturzentrum der Städteregion (KuK) in Monschau zu sehen. Über 60 Jahre lang reiste er seit den 1930er Jahren durch den Kontinent - mit seiner Leica immer auf der Suche nach dem Leben der Menschen und ihren Geschichten.

Ein gutes Foto war für Henri Cartier-Bresson stets eine Welt für sich. „Ich bin hinter dem einen, einmaligen Foto her, dessen Komposition solche Kraft und solchen Reichtum besitzt und dessen Inhalt so nach außen strahlt, dass dieses einzelne Bild eine ganze Geschichte in sich selbst darstellt“, so der Künstler.

Cartier-Bresson war ein Meister darin, im Bruchteil einer Sekunde eine ganze Geschichte einzufangen. Die Ausstellung mit dem Titel „Europäer“ umfasst rund 160 Schwarz-Weiß-Aufnahmen, die teils skurril, teils ironisch, teils auch verstörend, doch fast immer lebensbejahend wirken.

Die Fotos zeigen Henri Cartier-Bresson als einen Journalisten, Humanisten und Künstler, der stets die Nähe zu den Menschen suchte und eine großartige Intuition für den richtigen Moment besaß.

Die Ausstellung ist in Kooperation mit der Agentur Magnum Photos und der Fondation Henri Cartier-Bresson in Paris entstanden.

Finanziell unterstützt wird sie durch das Land NRW im Rahmen der Regionalen Kulturförderung. Der Städteregionsrat Helmut Etschenberg wird die Ausstellung eröffnen. Die Vernissage findet am Sonntag, 17. Juni, um 12 Uhr im KuK-Zentrum der Städteregion Aachen in Monschau, Austraße 9, statt. Die Ausstellung kann bis Sonntag, 16. September, besucht werden.

 

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