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Kreisliga statt Alemannia: Moosmayer wieder in Roetgen

Von: kk
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FC Roetgens 1. Vorsitzender Friedrich Keßel freut sich, dass Tom Moosmayer vom Regionalligisten Wuppertaler SV zum A-Ligisten wechselte.

Roetgen. Wenige Stunden bevor die Wechselfrist der Transferperiode zwei ablief, gelang dem FC Roetgen am Donnerstagabend mit der Verpflichtung von Tom Moosmayer noch ein Überraschungscoup, den keiner auf der Rechnung hatte. Am Mittwoch hatte der Mittelfeldspieler sich für einen Wechsel vom Regionalligisten Wuppertaler SV zur U23 von Alemannia Aachen entschieden, jedoch zerschlug der Wechsel sich.

Der insolvente Verein von der Krefelder Straße darf auf Anordnung des Deutschen Fußballbund keine neuen Spieler verpflichten, so lange die Liquiditätslücke nicht geschlossen ist.

Bei der Alemannia Reserve war Tom Moosmayer kein Unbekannter, denn dorthin wechselte er von seinem Heimatverein, FC Roetgen, zur Saison 2003/04. Mit den Schwarz-Gelben stieg er gleich in seiner Premierensaison von der Verbandsliga Mittelrhein in die Oberliga Nordrhein auf.

Unter Trainer Michael Frontzeck trainierte er in der Bundesligasaison 2006/07 mit der Ersten und saß im Frühjahr 2007 bei einigen Bundesligaspielen auf der Bank der Profis. Mit dem damaligen Trainer der Aachener U23, Stefan Emmerling, wechselte er zu Beginn der Saison 2007/08 an die Nordsee zum Regionalligisten Kickers Emden. Mit den Ostfriesen schaffte Tom Moosmayer die Qualifikation von der Regionalliga in die 3. Liga. Am 26. Juli 2008 bestritt er sein erstes Spiel als Profi und erlebte in Emden seine beste und erfolgreichste Zeit als Fußballspieler.

Zur Saison 2009/10 wechselte Moosmayer zum damaligen Zweitligisten Rot-Weiß Ahlen und von dort in der Winterpause zu Kickers Offenbach. Vor der Saison 2010/11 zog es den 33-jährigen Linksfuß wieder näher in die Heimat. Aus Hessen wechselte er ins bergische Land zum Viertligisten Wuppertaler SV.

Seit Donnerstag ist er nun wieder ein Schwarz-Roter und darauf ist man an der Roetgener Hauptstraße ganz besonders stolz. „Aus sportlicher Sicht haben wir uns mit der Verpflichtung ein Geschenk zum 100-jährigen Vereinsjubiläum gemacht. Tom ist mit Sicherheit ein Spieler, der uns weiterhilft“, verteilte der 1. Vorsitzende des FC Roetgen, Friedrich Keßel, erste Vorschusslorbeeren für den Neuzugang und der war eigentlich ganz froh, dass er wieder zu Hause angekommen ist.

„Es war sportlich für mich eine schöne Zeit, in der ich viele schöne, aber auch weniger gute Erfahrungen gemacht habe, aber jetzt bin ich auch froh, dass ich wieder hier bin. Ich hoffe, dass ich dem FC in der Rückrunde helfen kann“, hat der erfahrene Kicker den Aufstieg mit „seinem“ FC 13 noch nicht ganz abgehakt.

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