Kreisliga A: Germania reist zum Verfolgertreffen nach Stolberg

Von: kk
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Wie viel Fußball lässt das Dezemberwetter am Wochenende zu? Wenn kein Schnee liegt, könnte am ehesten die Partie im Konzener Sportpark (Bild) über die Bühne gehen. Foto: Heiner Schepp

Nordeifel. Im Fokus des letzten Spieltags des Jahres in der Aachener Kreisliga A stehen aus Sicht der Eifelteams der TuS Mützenich und Germania Eicherscheid. Erstgenannte müssen im Kellerduell gegen den direkten Tabellennachbarn Eintracht Kornelimünster ran.

Germania Eicherscheid reist zum Verfolgertreffen beim TSV Donnerberg. Am vergangenen Spieltag betrieben beide Vereine genügend Werbung für die Begegnung am Sonntagmittag (Anstoß 12.45 Uhr) auf dem Stolberger Donnerberg. Der TSV überraschte durch einen 2:1-Erfolg bei Eintracht Verlautenheide und brachte zur Freude der Eicherscheider dem Ligaprimus die erste Niederlage bei. Aber auch die Germania zeigte beim 5:1-Erfolg gegen die SG Stolberg eine Topleistung, die mit Tabellenplatz zwei belohnt wurde.

„Die Mannschaft hat sehr gut gespielt und man hat endlich gesehen was sie leisten kann“, war selbst der sonst so kritische Germania Trainer, Wilfried Schmitz, von der Darbietung seines Teams angetan. Wenn es überhaupt etwas zu kritisieren gab, dann war es die schlechte Chancenverwertung, denn mit mehr Konsequenz beim Abschluss wäre ein noch deutlicheres Ergebnis möglich gewesen.

Auch wenn die Donnerberger auf heimischer Asche schon drei Niederlagen hinnehmen mussten, bereitet Wilfried Schmitz sein Team auf „ein heißes Tänzchen“ vor. „Auf dem ungewohnten Platz wartet ein starker Gegner auf uns, aber wir wollen auch dieses Spiel gewinnen“, will er sich mit einem Sieg in die Winterpause verabschieden.

TuS fehlt der Spielrhythmus

Beim TuS Mützenich blickte Trainer Wolfgang Zimmer schon zur Wochenmitte beängstigt auf die Wetterkarte, die nichts Gutes ankündigte. „Wir trainieren jede Woche dreimal, aber uns fehlt der Spielrhythmus“, beklagt der Coach, dass man in den letzten fünf Wochen nur einmal spielen konnte. Ohne jegliche Spielpraxis geht es am Sonntag in die Begegnung, Tabellensiebzehnter gegen den Sechszehnten.

Wobei Gegner Eintracht Kornelimünster am vergangenen Sonntag auch nicht spielen konnte, aber die Punkte geschenkt bekam, da Union Mariadorf-Hoengen nicht antrat. „Wolli“ Zimmer hat seiner Gruppe eingeimpft, dass die Begegnung gegen den direkten Tabellennachbarn ein Sechspunktespiel ist, das man unbedingt gewinnen muss. „Mit einem Sieg sind wir wieder gut im Rennen“.

Beim FC Roetgen atmete Trainer Ralf Said am vergangenen Sonntag kräftig durch, denn endlich konnte seine Mannschaft mit einem 6:0-Sieg gegen Borussia Brand den Negativtrend beenden. „Wir waren zwar keine sechs Tore besser, aber wir haben verdient gewonnen“. Das die Brander auch zu einigen guten Tormöglichkeiten kamen passte dem FC-Trainer weniger, entschuldigte er aber damit, dass man in den letzten Wochen in der Defensive permanent personelle Umbauarbeiten vornehmen musste.

Ob die Roetgener am Sonntag zum neuen Alsdorfer Fusionsverein Union Mariadorf-Hoengen reisen müssen ist noch mit einem dicken Fragezeichen versehen. Am vergangenen Spieltag trat der Fusionsclub zum „Sechspunktespiel“ bei Eintracht Kornelimünster nicht an. Glaubt man den Meldungen aus der Gerüchteküche, dann ist die Personalnot bei der neuen Union aktuell sehr groß. „Ich gehe davon aus, dass wir am Sonntag nicht spielen“, erwartet der Roetgener Coach, dass die Begegnung abgesagt wird und Sturmtief Xaver den Mariadorfern in die Winterpause hilft.

Mit dem torlosen Remis beim Tabellenletzten JSV Baesweiler konnte TV Konzens Trainer Georg Bauer nicht zufrieden sein. „Wir hatten die besseren Chancen, die wir aber leider nicht genutzt haben. Hier haben wir zwei Punkte liegen lassen“, monierte er die Abschlussschwäche seiner Offensive.

Zum letzten Heimspiel des Jahres ist am aktuellen Spieltag Teutonia Weiden in Konzen zu Gast. Der Aufsteiger hat sich noch nicht an der dünneren Luft in der A-Liga gewöhnt. Mit der Offensivleistung kann man beim Liganeuling zufrieden sein, jedoch kassierte die Defensive schon neunundvierzig Gegentore und das ist der zweitschlechteste Ligawert. Allerdings überraschten die Teutonen zuletzt durch einen 1:0-Erfolg beim FC Stolberg. Georg Bauer erwartet einen Defensiv eingestellten Gegner, der eine Punkteteilung anstrebt, damit wäre der TV-Coach aber nicht zufrieden und fordert von seiner Mannschaft den sechsten Saisonsieg.

Kreisliga A Düren

Beim TuS Schmidt beklagt Trainer Bernd Born die fehlende Wettkampfpraxis und ist verärgert wie schnell und frühzeitig mittlerweile Spiele in der Dürener Kreisliga A abgesagt werden. „Wenn ein Spiel schon am Samstagmorgen abgesagt wird ist das schon bedenklich“, hatte er für die Spielabsage am vergangenen Sonntag in Kelz kein Verständnis. Die ausgefallene Begegnung soll nun am kommenden Donnerstag nachgeholt werden, allerdings muss man dann in Kelz auf dem Trainingsplatz spielen, da der Hauptplatz kein Flutlicht hat.

Am Sonntag will der Tabellenführer sich aber erst Mal mit einer guten Leistung und einem Sieg gegen Salingia Barmen aus dem Jahr verabschieden. Bernd Born warnt seine Mannschaft die Aufgabe gegen den Liganeuling auf die leichte Schulter zu nehmen. „Die haben eine Mannschaft die gut zu Fuß unterwegs ist“, schätzt er den Aufsteiger als laufstarkes Team ein.

Am vergangenen Spieltag kassierte der aktuelle TuS-Gegner zwar eine 1:3-Niederlage in Langerwehe, blieb davor aber acht Spieltage ungeschlagen, an denen er zwanzig Punkte einsammelte. „Das ist schon eine Mannschaft die uns alles abverlangen wird“, verweist Bernd Born auf die gute Serie der jungen Mannschaft des Tabellenfünften.

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