Kreatives Kooperationsprojekt rund um den Biber

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12 Preise gab es zu gewinnen, u.a. eine Reise in die Eifel mit Exkursion zu den Bibern und einem Kurs bei der Internationalen Kunstakademie.
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12 Preise gab es zu gewinnen, u.a. eine Reise in die Eifel mit Exkursion zu den Bibern und einem Kurs bei der Internationalen Kunstakademie.

Heimbach. Schirmherr Prof. Dr. Wolfgang Schumacher eröffnete jetzt die Ausstellung „Biber sucht Kunst“ in der Kunstakademie Heimbach. Über 100 Exponate des Kunstwettbewerbs, zwölf Schulen aus der Region Ostbelgien bis Bergisches Land erhielten bei der Eröffnung hochwertige Preise.

Das Kooperationsprojekt der Biologischen Station Düren und der Kunstakademie Heimbach ist ein großer Erfolg und wird in einer Wanderausstellung präsentiert. „Die Kunstwerke widmen sich in bemerkenswerten Formen dem Zusammenleben von Mensch und Biber. Sie schlagen eine Brücke zwischen Kunst und Natur“, so Prof. Dr. Wolfgang Schumacher, stellvertretender Vorsitzender der Nordrhein-Westfalen-Stiftung und Schirmherr des Kunstwettbewerbes, bei der Vernissage am vergangenen Sonntag in der Internationalen Kunstakademie Heimbach.

Mehr als 200 Gäste trafen sich zur Eröffnung der Ausstellung „Biber sucht Kunst“. Ingrid Rudolph vom NRW-Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz zeigte sich beeindruckt vom Ergebnis des EU-geförderten Kooperationsprojektes der Biologischen Station Düren und der Internationalen Kunstakademie Heimbach. Gemeinsam mit Prof. Dr. Frank Günter Zehnder von der Kunstakademie und Heidrun Düssel-Siebert, Leiterin der Biologischen Station Düren, begrüßte sie die Besucher, darunter Vertreter der zwölf Schulen, die für ihre eingereichten Werke mit Preisen ausgezeichnet wurden.

Die Vielfalt der Werke ist groß und reicht von abstrakter Malerei und Druckgraphik über Popart-Biberskulpturen bis zum Biber-Rap-Video und einem Biber-Merchandise-Verkaufsstand, an dem Produkte erworben werden können. Der Jury, der unter anderem die Künstler Otmar Alt, Jane Dunker, Peter Nettesheim, Catharina de Rijke und Beatrix von Bock angehörten, ist es dementsprechend schwer gefallen, sich für die Gewinner zu entscheiden.

Die jetzt eröffnete Ausstellung ist vom 23. Juni bis 21. Juli, wochentags von 10 bis 17 Uhr und an Wochenenden von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Danach geht es ins Science College Haus Overbach in Jülich und anschließend zum Belgischen Rundfunk nach Eupen. Weitere Ausstellungsorte, vor allem in den Gewinner-Schulen, sind in Planung und werden von der Nordrhein-Westfalen Stiftung unterstützt.

Das Kooperationsprojekt der Biologischen Station Düren mit der internationalen Kunstakademie Heimbach reiht sich ein in eine Serie von Veranstaltungen rund um den Biber. Dieser hat nach seiner Ausrottung vor 100 Jahren heute wieder in der Nordeifel eine Heimat gefunden.

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