Simmerath - Krankenhaus Simmerath: Dienstag soll weißer Rauch aufsteigen

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Krankenhaus Simmerath: Dienstag soll weißer Rauch aufsteigen

Von: Ernst Schneiders
Letzte Aktualisierung:

Simmerath. Die Malteser im Simmerather St. Brigida-Krankenhaus haben sich reichlich Zeit gelassen mit dem Vertragsentwurf für die Übergabe des Hauses an die Städteregion Aachen. So viel Zeit, dass sogar der Übergabezeitpunkt 1. Juli im Gefahr zu geraten schien. Noch ist dieser Termin nicht in trockenen Tüchern, aber inzwischen sind die Herrschaften um Karl Prinz zu Löwenstein in die Puschen gekommen.

Am Montag wurde mit Vertretern der Städteregion sieben Stunden lang verhandelt. Über Details des langen Vertragspokers hüllte sich Detlef Funken, Pressesprecher der Städteregion Aachen, am Dienstag in Schweigen. Zu Vertragsinhalten und strittigen Punkten gebe es zum jetzigen Zeitpunkt nichts zu berichten, so Funken. Nur soviel: Am kommenden Dienstag wird weiterverhandelt. Dieser 15. Juni ist auch Ultimo, sollte es mit dem Übergabetermin 1. Juli klappen.

„Optimistische Zuversicht”

Auch wenn es sich um ein Vertragswerk „erheblichen Ausmaßes” handele, verspüre man im Haus der Städteregion in Aachen „optimistische Zuversicht, die Kurve zu kriegen”, so Funken. Die Städteregion sei jedenfalls nach wie vor brennend interessiert, den Termin 1. Juli einzuhalten, „und die Malteser noch viel mehr, die haben kein Interesse, in die Insolvenz zu fahren”.

Aus dem Dunstkreis des Krankenhauses wird berichtet, dass die Malteser ein Defizit von mindestens zwei Millionen Euro vor sich herschieben. Das konnte Detlef Funken nicht bestätigen: „Das ist keine der Zahlen, die in unserem Hause genannt worden sind.” Eine Zahl ist auch Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns nicht bekannt. Allerdings, so der Verwaltungschef, habe Karl Prinz zu Löwenstein auch öffentlich nie einen Hehl daraus gemacht, dass das Krankenhaus jährlich dicke rote Zahlen einfahre.
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