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Konzens Karnevalsjecken in Bestform

Von: nap
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Sorgten mit ihrem Mundart-Sketch über das Dorfgeschehen am Mittwochnachmittag auf dem Konzener Seniorenkarneval für begeisterte Jubelrufe im Publikum: Ingrid Alt, Elke Krings, Heinz-Hermann Palm und Matthias Steffens (von links nach rechts). Foto: Nadine Palm

Konzen. „Konzen Alaaf“ schallte es am Mittwoch lautstark durch den Konzener Saal der Gaststätte „Achim und Elke“, denn das Ortskartell und der diesjährige verantwortliche Verein, der Theaterverein „Concordia“ Konzen, hatten zum traditionellen Seniorenkarneval eingeladen.

Den Karnevalsjecken wurde ein facettenreiches Programm geboten, das von Jung und Alt gestaltet wurde. Gestärkt mit Kaffee und Kuchen startete man mit Karnevalsliedern des Mandolinenorchesters Konzen unter der Leitung von Cornelia Kirch, die kurzfristig für den Dirigenten Otto Völl eingesprungen war, in den kurzweiligen Nachmittag. Für ihren engagierten und spontanen Einsatz gab es für Neu-Dirigentin Cornelia Kirch die ersten Jubelrufe des Nachmittages.

Conférencier und Ortskartellvorsitzender Peter Jung freute sich, „so viele Karnevalsfreunde“ im Saal begrüßen zu dürfen, hatte der bekennende Karnevalsfan doch wieder ein beachtliches Programm auf die Beine gestellt. „Begrüßt mit mir die wichtigsten Persönlichkeiten, die wir hier in Konzen während der Karnevalszeit zu bieten haben“, kündigte Peter Jung die drei taffen Mädels des Konzener Dreigestirns an, die samt Tanzgarde und unter Begleitung des Musikvereins „Eintracht“ Konzen, in den Saal einzogen.

Prinzessin Nele I. (Langohr), Jungfrau Luna I. (Hursel) und Bäuerin Elsa I. (Model) sorgten mit ihrer einfallsreichen Rede für viele Lacher im Publikum und beim Tanzen zeigte das Dreigestirn sein ganzes Können. „Da sind echte Profis am Werk, das merkt man“, lobte der Conférencier diese Glanzleistung.

Die süßen Tanzmariechen machten ihrem Dreigestirn alle Ehre und verzückten die Besucher in ihren rot-weißen Uniformen mit ihrer unbekümmerten und fröhlichen Art, als sie stolz ihren Tanz auf der Bühne präsentierten.

Für ihre couragierte Darbietung erhielten Finja Claßen, Giselle Lehnig, Maya Vleugels, Laura Hammer, Sophie Stoffels, Jana Hülsmann, Helen Poschen und Melina Thomas großen Beifall. Jule Marquardt, Lena Schütt sowie Marius und Philipp Krings hatten zwei Pantomime-Sketche mitgebracht und sorgten hiermit für herzliche Lacher im Publikum.

Zu Höchstleistung lief Marianne Huppertz, bekanntes Mitglied des Konzener Theatervereins auf, als sie sich „in de Bütt“ begab. So verkörperte sie eine frustrierte Ehefrau, die lieber in Urlaub fährt, während ihr Mann hinter Gittern sitzt, ebenso perfekt wie den Sketch „Weihnachten 1946“, als man notgedrungen und von Hunger geplagt Onkels Asche aß.

Die Landfrauen Erika Krings, Monika Stüttchen, Petra Palm, Marion Huppertz und Doris Schütt zeigten in ihrem Sketch „Die Wunderbox“ ganz neue Methoden einer Eifeler Arztpraxis. „Da bekommt der Spruch Des einen Freud ist des anderen Leid´ eine ganz neue Bedeutung“, sagte Peter Jung voller Schadenfreude.

Einen echten Mundart-Sketch hatte der Förderverein „Bruder Theo Call – weißer Vater der Afrika Missionare“ einstudiert. Die Dorfkneipe „Bei Grete“ ist für die kontrastreichen Dorfbewohner der Abendtreffpunkt schlechthin.

Bei dem einen oder anderen Kaltgetränk wird über das Leben im beschaulichen Dorf philosophiert, man gibt sich Tipps, wie sich das Eheleben leichter gestalten lässt oder ruft nach Wirtin Grete, die nach mehreren Getränke-Runden beschließt, ihr Nachtlager mitten in der Kneipe aufzuschlagen. Mit diesem lustigen Sketch ließen Elke Krings, Ingrid Alt, Matthias Steffens und Heinz-Hermann Palm kein Auge trocken.

Körperlich in Topform präsentierten sich Erika Krings, Monika Stüttchen, Petra Palm, Marion Huppertz, Doris Schütt und Steffi Krings bei ihrem „Schweinetanz“. In rosa Kostümen, unter denen sie mehrere große Gymnastikbälle trugen, gaben die Damen alles, um ihren Zuschauern eine tolle Vorstellung zu bieten. Als diese nach ihrem Auftritt lautstark eine Zugabe verlangten, legten die Schweinchen noch einmal nach und fegten über die Bühne.

Als „Meister der Büttenrede“ ist in Konzen Raimund Krings bekannt. Auch in diesem Jahr wusste er zu begeistern, diesmal als Landstreicher, der auf seiner Durchreise allerlei erlebt. Bei dieser Plauderei aus dem Nähkästchen bekamen die Bewohner Höfens und Kalterherbergs ihr Fett weg und auch eine Bäckereifachverkäuferin musste sich den einen oder anderen Seitenhieb gefallen lassen.

Die Sänger des Kirchenchores „St. Peter und Pankratius“ Konzen bildeten mit ihrem Dirigenten, Helmut David und einigen Karnevalshits den gelungenen Schlusspunkt des karnevalistischen Seniorennachmittages, ehe Peter Jung alle in „das große Finale der jecken Zeit“ entließ.

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