Konzener Jugend trägt ein schweres Kreuz

Von: aj
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30 Teilnehmer jeder Altersklasse zogen mit einem großen Holzkreuz zur Konzener Quirinuskapelle. Der vom Sachausschuss Jugend organisierte „Friedenstrack” war trotz Regens ein voller Erfolg. Foto: Aline Jansen

Konzen. „Gemeinsam Frieden gehen” - unter diesem Motto stellten die Jugendlichen des Sachausschusses Konzen erstmals ihre Arbeit vor. Andrea Gillessen, Katharina und Simone Krings, Alina Jansen, Christina Schreiber, Dominik Huppertz und Janis Vanmaris haben sich zusammengeschlossen, um anderen Jugendlichen den Glauben und die Kirche wieder näher zubringen.

Unterstützt werden sie bei ihren Aktionen von Peter Conrads, Micha Kreitz und Reinhard Germ. Um der Konzener Gemeinde einen Einblick in ihre Arbeit zu ermöglichen, gestaltete die Gruppe eine Sonntagsmesse mit. Durch PowerPoint-Präsentation, moderne Musik und sorgfältig ausgewählte Texten wurde daraus eine gelungene Jugendmesse. Aber damit noch nicht genug, denn am nächsten Tag ging es mit einem „Friedenstrack” zur Quirinuskapelle in Konzen weiter, wozu sich rund 30 Interessierte, die Hälfte davon Kinder und Jugendliche, in der Konzener Pfarrkirche getroffen hatten. Als Zeichen für Frieden und Gerechtigkeit wurde ein großes Holzkreuz mitgenommen.

Wünsche aufgeschrieben

Nach einem gut zehnminütigen Fußmarsch am Ziel angekommen, konnten die kleinen und großen Helfer das schwere Kreuz endlich ablegen.

Natürlich wurde der Weg zurück zur Pfarrkirche nicht sofort angetreten, denn der Sachausschuss Jugend und ihre Betreuer hatten sich ein kleines Programm überlegt, um neue Kräfte für den Rückweg zu sammeln. So sollten sich die Teilnehmer alle mal überlegen, was sie in ihrem Leben verändern könnten. Jeder konnte seine Gedanken und Wünsche auf einen kleinen Zettel schreiben und ihn, entweder für alle sichtbar oder zusammengefaltet, auf das Kreuz heften.

Zum Abschluss stellten sich alle um das Kreuz und den kleinen Altar der Kapelle, gaben sich die Hände und beten ein „Vater Unser”. In der Abenddämmerung und mit Fackeln ausgerüstet ging es zurück zur Kirche. Im Pfarrheim ließ man den Abend gemütlich bei Kaffee, Tee und heißem Kakao ausklingen.
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