Nordeifel - Konzen und Roetgen starten mit Heimspielen

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Konzen und Roetgen starten mit Heimspielen

Von: kk
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Co-Trainer des FC Roetgen Rolf Sauren (hinten links) und Trainer Ralf Said präsentierten am Donnerstag ihre Last Minute Neuzugänge, Smith Ametowu (vorne links) und Admir Terzics. Foto: Kurt Kaiser

Nordeifel. Nach dem Aufstieg von Germania Eicherscheid und dem Abstieg des TuS Mützenich hat die Kreisliga A in der Nordeifel etwas an Attraktivität eingebüßt, denn mit dem TV Konzen und dem FC Roetgen gibt es in der Region nur noch zwei A-Ligisten.

Beide starten am Sonntag mit Heimspielen in die Saison 2014/15. Der FC Roetgen erwartet zur gewohnten Anstoßzeit Rhenania Würselen. Erst um 17 Uhr wird die Begegnung der Konzener gegen Borussia Brand angepfiffen.

Ziemlich euphorisch blickt man beim FC Roetgen in die neue Saison, dafür sorgt natürlich in erster Linie die Heimkehr von Exprofi Tom Moosmayer, der mit seinem hohen Maß an spielerischer Qualität und seiner Routine der Mannschaft einen neuen Schub verleihen soll. „Er macht das sehr gut, wie er die Jungs führt und die Aufgaben delegiert“, ist FC Trainer Ralf Said von den Darbietungen seines neuen Leaders angetan.

Wenn in der Vorbereitung auch nicht alles wunschgemäß verlief, bestätigte die Mannschaft im letzten Test, am Dienstag beim 4:1-Erfolg gegen SV Eilendorf II, den positiven Trend. „Da haben wir so gespielt, wie ich es mir vorstelle“, lobte Ralf Said, der aber gleichzeitig auch kräftig auf die Euphoriebremse tritt und weiß, dass es schwer wird, den topbesetzten Kader immer bei Laune zu halten. „Sicherlich wollen wir mit diesem guten Kader um die Meisterschaft mitspielen, aber wir müssen auch die Kirche im Dorf lassen, denn es gibt auch noch andere Mannschaften in der Liga, die sich verstärkt haben“.

Wenn es am Sonntag gegen die Würselener geht, stehen Tommy Fläschel, Jerry Beier, Tobias Birk, Chris Sauren und Simon Krebs nicht zur Verfügung. Auch der Einsatz von Admir Terzics ist noch fraglich, da zum Vereinswechsel des Exprofis noch einige Formalitäten abzuklären waren. Auch wenn der Coach aus personeller Sicht einige Abstriche machen muss, will er mit einem Sieg in die Saison starten.

Trotz gut verlaufener Vorbereitung fällt es dem Konzener Trainer, Georg Bauer, schwer das Leistungsvermögen seiner neu formierten Mannschaft einzuschätzen. „Ich weiß, dass wir noch einige Baustellen haben und dass es noch einige Wochen dauern wird, bis es so läuft, wie ich es mir vorstelle“.

Hauptaufgabe des Trainers ist bei fünf Abgängen und sieben Neuzugängen die Integration der Neulinge. In den bisherigen Testspielen stimmte zwar der Einsatzwille, jedoch war auch deutlich erkennbar, dass der Coach in allen Mannschaftsteilen noch einige Justierungen vornehmen muss.

Leider gibt es bei den Schwarz-Gelben direkt schon zum Saisonstart einige personelle Sorgen. Die Neuzugänge Chris Stollenwerk, Sascha Zernikov und Ade Allgaier stehen gegen die Brander nicht zur Verfügung. Der Einsatz von Max Rader ist fraglich. „Bis auf Sebastian Corda fehlen uns die Spieler die Tore schießen können“, hat der Coach in vorderster Front zum Saisonauftakt kaum Optionen. Gegen die körperlich stabilen Brander, die den Konzener Coach beim Turnier in Breinig überzeugten, wird er sich für die defensivere Variante entscheiden.

„Wir wollen mit einem Sieg in die Saison starten, wissen aber, das es sehr schwer gegen diesen Gegner zu gewinnen“.

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