Kommentiert: Warum in die Ferne schweifen?

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Kommentiert: Warum in die Ferne schweifen?

Ein Kommentar von Peter Stollenwerk

Schönes Wetter am Wochenende: Das ist der Gradmesser für Besucherfrequenz in der Nordeifel. Tagestourismus bleibt die Kernkompetenz der Region. Am vergangenen Sonntag hat man es wieder gesehen. Warum in die Ferne schweife, wenn die Eifel liegt so nah?

Es war selbstverständlich keine große Überraschung, dass die sagenhafte 20-Grad-Marke Anfang März einen gewissen Ansturm auf die Eifel auslösen würde, aber was nach dem schlappen Winter dann auf einmal so alles Beine bekommt, ist doch immer wieder überraschend. Allen voran wären die ungezählten Motorradfahrer zu nennen, die uns den ganzen Sonntag über treu begleiteten.

Die Ausflugslokale am Rursee und in Monschau waren überfüllt, sofern sie auf der Sonnenseite lagen, und das Saisonpersonal musste früher dem Winterschlaf geholt werden. Dabei hatte der Februar doch bereits an einigen Tagen echte Frühlingsgefühle geboten, und die Sehnsucht nach ein bisschen Sonne war schon längst erfüllt worden. An den Badeseen herrschte nahezu vorsommerliche Atmosphäre, aber das beste an diesen vorgezogenen warmen Frühlingstagen ist eigentlich etwas anderes: Es sind noch keine Wespen unterwegs.

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