Roetgen - Klimaschutz: Bauausschuss Roetgen plant für die Zukunft

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Klimaschutz: Bauausschuss Roetgen plant für die Zukunft

Von: ess
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Klimaschutz vor Ort hat sich d
Klimaschutz vor Ort hat sich die Städteregion auf ihre Fahne geschrieben. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Was umgesetzt wird, entscheidet die jeweilige Kommune. Foto: imago/Xinhua

Roetgen. Auch wenn noch nichts „kommunenscharf” war, so klang es dennoch vielversprechend, was Mareike Buttstädt, Leiterin der Stabsstelle „Modellregion Klimaschutz” der Städteregion Aachen am Dienstagabend dem Roetgener Bauausschuss präsentierte.

Geplant ist ab Herbst eine Potenzialanalyse als konzertierte Aktion aller Kommunen unter dem Dach der Städteregion einerseits, andererseits aber auch „kommunenscharfe”, sprich lokalspezifische Maßnahmen.

Nach der Auftaktveranstaltung mit jeder Menge Sachverstand im Herbst sollen anschließend in Workshops und Strategiegesprächen Maßnahmen erarbeitet werden, wie der kommunale Klimaschutz effizient vorangetrieben werden kann.

Zur Debatte stehen unterschiedliche Handlungsfelder wie zum Beispiel Mobilität oder Stadtentwicklung. Ziel sei es, die Entscheidungsträger vor Ort für den Klimaschutz zu sensibilisieren, Potenziale aufzuzeigen und den Einstieg in erneuerbare Energien anzustoßen, so Mareike Buttstädt. Im Arbeitskreis „Kommunaler Klimaschutz”, sollen, so Buttstädt weiter, „kommunale Projekte weiterentwickelt werden”.

Eine Sonderstellung nimmt auch hierbei wiederum die Stadt Aachen ein, die, so Uwe Zink, Umweltdezernent der Städteregion, „die Aufgabe Umwelt nicht auf die Städteregion übertragen hat”. Über die erneuerbaren Energien habe die Städteregion mit der Stadt Aachen als Mitglied dieses Verbundes Gespräche grundsätzlicher Natur geführt. Zink: „Jetzt sind wir neugierig auf die Ergebnisse.”

Dabei spiele es natürlich auch eine Rolle, ob die Stadt Aachen sich nur auf ihr Stadtgebiet beschränke oder bereit sei, kommunenübergreifend zu handeln. Womit Dezernent Zink gleichzeitig Klarheit schaffte, welche Rolle die Städteregion in Sachen Windpark Münsterwald spielt.

Unter dieser Prämisse sei auch das Thema Masterplan für die Region zu sehen. Ein solcher Plan werde natürlich Flächen aufzeigen, wo welche Art der Energiegewinnung möglich und sinnvoll sei. Die Kompetenz zur Umsetzung dieser Maßnahmen liege indes nicht bei der Städteregion. Mareike Buttstädt: „Was die Kommunen umsetzen, ist deren Sache.”

Zurück nach Roetgen: Bereits im vergangenen Jahr hat die Gemeinde eine vom Energieversorger RWE finanzierte Potenzialstudie erstellen lassen, die seit November der Politik bekannt ist. Diese Potenzialstudie könnte jetzt hilfreich sein, um in puncto erneuerbare Energien endlich voranzukommen und den eklatanten Rückstand auf andere Kommunen etwas zu verringern.
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