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Klev Botze: Kurz vor Mitternacht am Höhepunkt

Von: ani
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Rollesbroich. Ohne Zweifel hatte die Prinzenproklamation der Klev Botze am Samstag zwei absolute Höhepunkte, von denen das Publikum im voll besetzten „Nationalparksaal“ nicht genug kriegen konnte.

An erster Stelle natürlich das neue Dreigestirn (wir berichteten) mit Prinz Michael (Heck), Bauer Manuel (Nießen) und Jungfrau Michaela (Treutwein). Dem jungen Trio schlug schon beim Einzug eine Welle der Sympathie entgegen; der Saal war außer Rand und Band. Die gleiche Stimmung dann am Sitzungsende, als die „Jungen Trompeter“ mit einer Spitzendarbietung das Rollesbroicher Sälchen in ein Tollhaus verwandelten.

Mit Mann und Maus waren die Klev Botze zunächst einmarschiert, um hiernach ihr altes Prinzenpaar (Alfred und Bianca Wilden) zu verabschieden. Ein gefühlsbetonter Programmpunkt, bei dem Bianca Wilden mit den Tränen kämpfte. Das Publikum dankte mit viel Applaus für eine tolle Session. Schwungvoll ging es hiernach weiter. Die Ruscher Breybrobbele aus Einruhr eroberten die Bühne, deren Tanzgarde die Sitzung mit einem sehenswerten Gardetanz bereicherte. Hiernach erschien dann der erste Köbes des Abends. Mathias Breuer, Ex-Prinz der Klev Botze, stieg als selbiger in die imaginäre Bütt, um den Gästen auch etwas von der rheinischen Brauhauskultur zu erzählen.

Stimmung kam im selbst ernannten Rollesbroicher Gürzenich dann auf, als Präsident Marc Topp „De Rebelle“ ankündigte. Die Musikgruppe aus Eschweiler brachte das Publikum mit bekannten Hits schnell von den Stühlen hoch. Hiernach erneut eine tänzerische Darbietung. Die junge Showtanzgruppe der Klev Botze wirbelte gekonnt über die Bühne, wofür es am Ende viel Beifall gab. Danach nochmals zwei Köbesse, die ihrem vorherigen Kollegen in nichts nachstanden. Axel Jentges und Uwe Zisowski von den Ruscher Breybrobbele waren in die Rolle der ruppigen Brauknechte geschlüpft und hatten bierkranzschwenkend manch guten Witz in ihrem Repertoire.

Zackig und munterer ging es im Folgenden mit einem schönen Gardetanz der Trevvelgarde weiter, der ruhig etwas länger hätte sein können. „Annegret vom Wochenmarkt“ aus Köln plauderte hiernach über ihre Erlebnisse als Marktfrau, bevor der „tänzerische Höhepunkt“ des Abends nahte. Die „glorreichen Acht“, eine schwarz-weiße Tanzformation von Klev Botze und TPK bot mit ihren strammen Haxen auf der Rollesbroicher Proklamation zum Vergnügen des Publikums eine tänzerische Glanzleistung, die jedes Elfenballett zur Verzweiflung gebracht hätte.

Kurz vor Mitternacht dann endlich die langersehnte Proklamation, bei der das junge Dreigestirn stehend abgefeiert wurde. Gleiches galt für die „Jungen Trompeter“, welche die Rollesbroicher Narren überhaupt nicht von der Bühne lassen wollten.

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