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Kleines Oktoberfest wird für junge Frau zur großen Hilfe

Von: hes
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Jung-Unternehmer Pascal Kaulartz und die Wirtschaftstag-Organisatoren Werner Krickel und Rainer Mertens freuten sich über die Spende, die Peter Borsdorff (2. von rechts) für seine Aktionen zukam. Foto: Heiner Schepp

Imgenbroich. Peter Borsdorff, der Dürener „Läufer mit der Sammelbüchse“, ist auch in diesen Herbsttagen wieder viel in der Nordeifel unterwegs. Mal sammelnd mit seiner Turnschuh-Büchse, mal zur Übergabe von Spenden an gehandicapte Kinder und Jugendliche oder auch um selbst größere Spenden für seine Aktionen zu bekommen.

Letzteres war am Dienstag der Fall, als der junge Monschauer Unternehmer Pascal Kaulartz gemeinsam mit den „Machern“ des Monschauer Wirtschaftstages Peter Borsdorff einen symbolischen Scheck über 500 Euro überreichte und versprach: „Bis Jahresende werde ich diese Summe noch verdoppeln!“ Kaulartz, der einen Dachdeckerbetrieb im Imgenbroicher Gewerbegebiet führt, hatte zum diesjährigen Wirtschaftstag eine gute Idee zu barem (Spenden-) Geld gemacht: Mit tatkräftiger Unterstützung seiner Mitarbeiter hatte er bei der Leistungsschau in Imgenbroich ein kleines Oktoberfest inszeniert und Weißbier und Weißwurst an die vielen Besucher verkauft.

Mit der nun daraus resultierenden Spende wird Peter Borsdorff zwei Projekte in unserem Raum unterstützen: Die junge Deborah aus Simmerath, die geistig und körperlich benachteiligt ist, bekommt zum 18. Geburtstag einen Zuschuss für den Erwachsenen-Rollstuhl, den sie nun anschaffen kann.

Und die andere Hälfte der „Oktoberfest-Spende“ wird der integrative Kindergarten „Sonnenblume in Simmerath sicherlich gut gebrauchen können. „Pascal Kaulartz hat die Idee des Wirtschaftstages für eine, wie ich finde, tolle Aktion genutzt“, dankte AMU-Vorsitzender Werner Krickel dem engagierten Jung-Unternehmer.

Beim Rursee-Marathon

Ursprünglich war die Spende für Peter Borsdorffs Aktion „Two-Kids-Run“ gedacht, die jedoch inzwischen abgeschlossen wurde. Hierbei unterstützt der Dürener Läufer einen Vater aus Jülich, der kürzlich seine 31-jährige Ehefrau und Mutter zwei kleiner Kinder verlor. Die junge Frau war an den Folgen eines Aneurysmas verstorben, doch die Ärzte konnten das Kind, das sie unter dem Herzen trug, als Frühgeburt retten.

„Der kleine Oskar hat mittlerweile sein Geburtsgewicht verdoppelt, wiegt jetzt 1200 Gramm, und es geht ihm den Umständen entsprechend gut“, berichtete Peter Borsdorff, der diese Aktion jedoch letzte Woche abgeschlossen hat – mit einem überragenden Spendenergebnis von 21.500 Euro, die nächste Woche dem Vater, dem kleinen Oskar und seiner anderthalbjährigen Schwester Annika übergeben werden.

Stichwort Peter Borsdorff in der Eifel: Am ersten November-Wochenende wird der 70-Jährige natürlich beim Rursee-Marathon am Start sein – laufend, sammelnd und spendend. Wenn er im Zelt in Einruhr sonntags seine Spende übergeben wird, kommt er nicht alleine: Die 21-jährige Nadine Pelzer, die früher an den Rollstuhl gefesselt war und die Peter Borsdorff bereits bei drei Therapien unterstützt hat, „wird aufrecht mit mir das Zelt betreten“, verspricht „Pitter“ einen hoch emotionalen Moment beim letzten großen Eifeler Laufereignis dieses Jahres.

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