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Kirchen zeigen sich von ihrer offenen Seite

Von: js
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In der Pfarrkirche Konzen startet am kommenden Freitag der Zyklus „Offene Foto: P. Stollenwerk

Monschau. Seit einigen Jahren veranstalten die katholischen Pfarren im Stadtgebiet Monschau zusammen mit der Evangelischen Kirchengemeinde in der Fastenzeit die Aktion „Offene Kirchen”. Auch in diesem Jahr wird jeweils freitags von 20 Uhr bis 22 Uhr die Möglichkeit gegeben sein, den Raum der Kirchen einmal anders zu erleben als dies sonst, etwa in Gottesdiensten, der Fall ist.

In der Kirche ist Raum für all das, was die Menschen bewegt. Wenn im Gottesdienst das Zentrum dessen gefeiert wird, was den Menschen angeht, so soll dies doch nicht ein Sonderbereich sein, der außerhalb des Alltäglichen stünde und damit nichts zu tun hat. Vielmehr gehören alle Probleme und Perspektiven heutigen Daseins zum Glauben mit dazu und sollen angesprochen werden. Für all dies ist Kirche offen.

Die Aktion konnte hierzu in den vergangenen Jahren starke Akzente setzen. Auch im Jahr 2010 werden an fünf Freitagabenden in der Fastenzeit die „Kirchen offen” sein. Die einzelnen Gemeinden werden durch Darstellungen, Aktionen und Musik die Kirchen in einen ungewöhnlichen Erlebnisraum verwandeln, in dem ein neuer Hinblick auf Glaube und Leben möglich werden soll.

Die abendlichen Stunden der „Offenen Kirchen” haben kein zeitliches Programm und auch sonst keine Vorgabe oder Voraussetzung. Jeder ist eingeladen, sich auf den jeweiligen Raum und auf das in ihm Gestaltete einzulassen, so wie sie oder er es möchte.

Die Pfarre Konzen beginnt den Zyklus am Freitag, 19. Februar, mit dem Thema „Gottes Schöpfung - Geschenk und Auftrag”. Das Geschenk, das uns Gott mit seiner Schöpfung macht, bedeutet für den Menschen zugleich Verantwortung. Es liegt an ihm, die Güter der Erde gerecht zu verteilen, damit kein „Ausverkauf” der Schöpfung vor sich geht. Dies will die „Offene Kirche” in Konzen bewusst machen, durch viele verschiedene Arten der Wahrnehmung und Darstellung, von Licht und Wasser und allen Arten des Lebens auf unserer Erde.

Ein gemeinsames kurzes Gebet fasst die Gedanken zusammen im Hinblick auf den Kreuzweg Jesu und den Kreuzweg des Leidenden unserer Tage, - aber auch zur Auferstehung und der Gegenwart Gottes unter uns.

Andere Abende des Zyklus nehmen den Faden des Konzener Abends auf, so wenn etwa in der Pfarrkirche Mützenich am 26. Februar das Symbol „Wasser des Lebens” betrachtet wird, oder in Imgenbroich, am 19. März, die „lebendigen Steine”. In der Altstadt Monschau haben für den 12. März evangelische und katholische Kirche ein gemeinsames Thema gefunden: „Entscheidung”. In Höfen am 26. März wird anhand von Beispielen aus Kunst und Literatur ein „Gespräch mit dem Heiligen” versucht.
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