Kermeter/Hetzinger Wald: Pläne für ein Vogelschutzgebiet

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Nordeifel. Eine rund 6000 Hektar große Fläche im und angrenzend an den Nationalpark Eifel soll, so will es das Land NRW, offiziell als Vogelschutzgebiet ausgewiesen werden.

Dabei handelt sich um ein großes zusammenhängendes Laubwaldgebiet im Kermeter/Hetzinger Wald. Es ist bereits jetzt als Flora-Fauna-Habitat-Gebiet (FFH) ausgewiesen und liegt in den Kreisen Düren und Euskirchen sowie der Städteregion Aachen.

Von landesweiter Bedeutung ist das Brutvorkommen des Mittelspechts. Zu den weiteren gebietstypischen Brutvogelarten nach Anhang I der EG-Vogelschutzrichtlinie gehören Schwarzspecht, Grauspecht, Uhu, Rotmilan, Schwarzmilan und Wespenbussard. Der Schwarzstorch tritt als regelmäßiger Nahrungsgast insbesondere im Kermeter auf. Eisvögel nutzen die Urfttalsperre als Brut- und Nahrungshabitat.

Da die Ausweisung eines solchen Gebietes Auswirkungen auf die Zulässigkeit von Projekten und Plänen haben kann, führt die Bezirksregierung Köln als Höhere Landschaftsbehörde eine Beteiligung der Träger öffentlicher Belange sowie eine Anhörung der Betroffenen durch.

Die Originalunterlagen liegen noch bis zum 31. März zur Einsicht in der Kreisverwaltung Düren, Amt für Landschaftspflege und Naturschutz, Zimmer 612, aus (Servicezeiten: Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr, Freitag, von 8 bis 13 Uhr).

Eigentümer und sonstige Berechtigte können Anregungen und Bedenken bis einschließlich 12. April schriftlich oder zur Niederschrift vorbringen.
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