Lammersdorf - Keine Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation notwendig

Keine Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation notwendig

Von: P. St.
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Zum Schnellfahren verleitet die breit ausgebaute Hoscheiter Straße in Lammersdorf. Die Wünsche der Bürger nach mehr Verkehrsberuhigung im Ort dürften sich aber nicht erfüllen. Foto: P. Stollenwerk

Lammersdorf. „Ich hätte mir bessere Ergebnisse für Lammersdorf gewünscht”, kommentierte Marc Topp (SPD) im Simmerather Verkehrsausschuss jetzt das Ergebnis einer Zusammenkunft der Verkehrskommission. Zur Debatte standen dabei eine Vielzahl von Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation in Lammersdorf.

Zusammengetragen wurden die Vorschläge bei einer Bürgerversammlung im April 2009; anschließend hatte die SPD-Fraktion beantragt, über die Anregungen zu beraten.

Keine unfallträchtigen Stellen

Die Fazit in der Verkehrskommission fiel aus Lammersdorfer Sicht enttäuschend aus. So erkannte die Polizei mangels unfallträchtiger Stellen „keinen Handlungsbedarf, und auch das Straßenverkehrsamt der Städteregion Aachen stellte eine „unauffällige Unfallsituation” fest, wenngleich die Bereitschaft der Bürger, sich mit der Verkehrssituation in Lammersdorf zu beschäftigen, begrüßt wurde.

Für möglich erklärt wurde allerdings die Überwachung durch mobile Geschwindigkeitsmessungen. Sollten diese nicht zum Erfolg führen, ließe sich über Fahrbahnverengungen, Fahrbahnversätze oder alternierende Parkstände reden, die allerdings nicht die Leistungsfähigkeit einer klassifizierten Straße beeinträchtigen dürften, so die Verkehrsexperten.

Eine weitere stationäre Messstelle in der Bergstraße ist nach Einschätzung des Straßenverkehrsamtes nicht realisierbar, weil die aktuelle Rechtsprechung solche Maßnahmen nur noch an Unfallhäufungsstellen oder vor Kindergärten oder Schulen zulässt.

Für die Einrichtungen von weiteren Querungshilfen, was auch von Bürgern angeregt wurde, müsse der Bedarf nachgewiesen werden.

Marc Topp regte an, mobile Tempomessungen auf der Bergstraße (in Höhe auf der Ley) vorzunehmen, wie auch auf der Jägerhausstraße. Für eine gute Maßnahme halte er es auch, auf die Hoscheiter Straße leichte erhöhte weiße Querbalken aufzutragen - als Erinnerung für die Autofahrer, vom Gas zu gehen.

Lammersdorfs Ortsvorsteher Robert Johnen regte an, am Ortseingang Bergstraße eine LED-Leuchte mit dem Hinweis auf 50 km/h zu errichten. Nachdem die Querungshilfe vor der Firma Junker entfernt worden sei, sollte hier der Hinweis „Vorsicht Fußgänger!” angebracht werden, so der Ortsvorsteher.

Der Verkehrsausschuss kam überein, dass die Lammersdorfer Ratsvertreter weitere Detailfragen im Dialog klären sollten. Dieses Ergebnis werde dann als Grundlage für die Beschlussfassung im Simmerather Rat dienen.
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