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Keine Lösung der Parkplatzsituation an TV-Halle in Sicht

Von: Robert Baumann
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Bietet vor allem bei Veranstal
Bietet vor allem bei Veranstaltungen und Spielen viel zu wenig Stellfläche: Der Parkplatz vor der Halle des TV Roetgen. Foto: Robert Baumann

Roetgen. Noch bevor es auf der jüngsten Sitzung des Bauausschusses im Roetgener Rathaus zu den anstehenden Tagesordnungspunkten überging, hatte der Ausschussvorsitzende ein besonderes Anliegen.

„Seit 47 Jahren ist Herr Pauls in der Verwaltung tätig, seit dem 1. Mai 1980 als Leiter des Bauamtes. Das ist seine letzte Bauauschusssitzung. Ich habe ihn immer für seine kurzen und prägnanten Antworten sehr geschätzt”, sagte Karsten Knoth und überreichte zum Abschied eine Flasche Rotwein. Ab dem 1. Juni diesen Jahres geht Hubert Pauls in den Ruhestand.

Dann ging es im Ausschuss wieder um politische Themen und ein Antrag der Grünen-Fraktion stand auf der Tagesordnung. Aufgrund der weiterhin unbefriedigenden Parkplatzsituation an der Halle des TV Roetgen fordert die Fraktion, eine Fläche im Baugebiet Wiedevenn II als Parkfläche auszuweisen. „Die Anwohner haben kaum noch Parkplätze, insbesondere bei Veranstaltungen in der TV-Halle”, sagte Antragssteller Gerd Pagnia von den Grünen.

„Wir sind mit der Situation auch nicht zufrieden und haben uns zu diesem Thema schon reichlich Gedanken gemacht”, entgegnete Dirk Meyer von der Verwaltung. Stellplätze würden aber Emissionen verursachen, die das Ganze in Frage stellen. Eine Lärmprüfung würde eine fünfstellige Summe kosten. Bürgermeister Eis wurde noch deutlicher: „Ich nehme kein Geld in die Hand bei einer so geringen Aussicht auf Erfolg. Wir versuchen immer wieder neue Ideen zu entwickeln, aber die Parkflächen fallen nicht vom Himmel.”

Der Antrag der Grünen-Fraktion wurde daraufhin abgeändert, und die Ausschussmitglieder beschlossen, dass die Verwaltung Vorschläge zur Errichtung von Stellplätzen an der TV-Halle aufzeigen soll.

Dauerbrenner Mulartshütte

Ein Dauerbrenner, der auf der Ausschusssitzung Thema war, sind verkehrsberuhigende Maßnahmen im Ortsteil Mulartshütte. Viele der vorgeschlagenen Maßnahmen wurden in der Vergangenheit bereits geprüft und zum Teil von den zuständigen Entscheidungsträgern abgelehnt. So wurde beispielsweise einer Geschwindigkeitsbegrenzung im Dorfkern auf 30 km/h von der Polizei nicht zugestimmt. Der Bauausschuss nahm den Katalog über die erarbeiteten Vorschläge zu den verkehrsberuhigenden Maßnahmen und die Ausführungen der Verwaltung einstimmig zur Kenntnis.

Auf Anfrage eines Ausschussmitgliedes wurde auch die Genehmigung der aufgestellten Fahnenmasten durch die Sparkasse zu Werbezwecken thematisiert. „Wir sind von davon überhaupt nicht begeistert”, betonte Meyer. Werbeflächen seien ab einer Fläche von einem Quadratmeter genehmigungspflichtig. Das sei aber nicht Aufgabe der Verwaltung, sondern die Städteregion sei dafür zuständig.
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