Rollesbroich - Karnevalsausklang in Rollesbroich: Der Bauernprinz in seinem Element

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Karnevalsausklang in Rollesbroich: Der Bauernprinz in seinem Element

Von: ho
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Bunt kostümiert und gut verpackt konnte man es auch beim Veilchendienstagszug in Rollesbroich gut aushalten. Foto: Karl-Heinz Hoffmann
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Freundliche Kühe mit warmen Getränken aus der Thermoskanne steigerten die Freude bei den vielen Zuschauern. Foto: Karl-Heinz Hoffmann
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Da strahlt der „Buure-Prinz” mit Ohrenwärmern und einem „Klev Botze, Alaaf!”. Rolf I. (Marx) genoss den Veilchendienstagszug in Rollesbroich in vollen Zügen. Foto: Karl-Heinz Hoffmann

Rollesbroich. Fast auf den Tag genau vor 27 Jahren ( am 11. Februar 1986) zog der erste Veilchendienstagszug durch Rollesbroich, der von Größe und Teilnehmerzahl natürlich bei weitem nicht an den „Zoch“ von heute heranreichte. Bei der jüngsten Karnevalsgesellschaft der Nordeifel, den Rollesbroicher Klev Botze, ist hieraus zwischenzeitlich ein Event geworden, dass zum Ausklang der Fastelovendszeit die Zuschauer in Massen in die Trevvelhochburg zieht.

Dass die Jecken hier zwischenzeitlich auch einen der größten Züge der Region bewundern können, spiegelt die Erfolgsstory des Rollesbroicher Straßenkarnevals wieder. 12 Prunkwagen von drei Karnevalsgesellschaften, viele Fußgruppen und fünf Musikzüge setzen die zahlreichen Jecken am Straßenrand trotz winterlicher Temperaturen in einen allgemeinen Kamellentaumel. Wobei die Narren bei dem diesjährigen „knatschjecken“ Klev Botze- und „Buure“- Prinzen (Rolf Marx) von Glück reden konnten, dass der ihnen keine Euter oder Milchtüten um die Ohren schmiss.

Im hoheitlichen Schulterschluss hatten sich sowohl die Simmerather Sonnenfunken mit ihrem Dreigestirn und zwei prächtigen Wagen, als auch die Karnevalsfreunde aus Lammersdorf mit Thomas III. und gleich vier Prunkwagen der Bessemsbenger dem Veilchendienstagszug der Klev Botze angeschlossen. Und die Oberjecken mobilisierten noch einmal die letzten Kräfte, als sie mit angeschlagenen Stimmen und lautem Alaaf Kamellen und Süßigkeiten unter das Volk schmissen.

Daneben wurden am Straßenrand wärmende Getränke jedweder Art von den frierenden Zuschauern gerne entgegen genommen. Hier machte sich vor allem eine Abordnung von Landwirten verdient, auf deren Strohwagen offensichtlich nicht enden wollende Vorräte gelagert waren. Auch die Kinderprinzen aus Simmerath, Lammersdorf und Rollesbroich legten sich mit ihrem Gefolge noch einmal mächtig ins Zeug und machten den über 300 Zugteilnehmern mächtig Konkurrenz.

An der Prinzenhochburg in der Steinrötschstraße hatte Prinz Rolf I. zusätzlich für musikalische Unterhaltung gesorgt, um auch sein Milchvieh in Karnevalslaune zu bringen. Der Ausklang des Veilchendienstagszuges fand dann wie immer im Nationalparksaal statt, wo auch in diesem Jahr zur After-Zoch-Party keine Maus mehr hinein passte.

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