Nordeifel - Kann der FC Roetgen für die Germania Schützenhilfe leisten?

Kann der FC Roetgen für die Germania Schützenhilfe leisten?

Von: kk
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Nordeifel. In der Aachener Kreisliga A steht der FC Roetgen vor einem Kontrastprogramm, denn nach den Spielen gegen den Tabellenvorletzten und Letzten folgen nun die Spiele gegen die großen Drei der Liga.

Am Ostermontag sind die Schwarzroten beim Tabellenzweiten Eintracht Verlautenheide zu Gast, am folgenden Sonntag gibt Tabellenführer Germania Eicherscheid seine Visitenkarte an der Hauptstraße ab, und zwei Tage später reisen die Schwarzroten dann zur vorgezogenen Begegnung beim Tabellendritten SC Kellersberg.

In der Hinrunde zählten die Roetgener vor den Topspielen noch zu den beiden besten Mannschaften der Liga. Nach der 1:2-Niederlage gegen den damaligen Ligaanführer Verlautenheide leisteten die Roetgener sich aber eine Pannenserie von sechs Niederlagen in Folge und befinden sich seitdem im unbedeutenden Niemandsland der Tabelle.

Trainer Ralf Said hofft, dass man sich in der Rückrunde gegen die Topmannschaften besser aus der Affäre ziehen wird, allerdings weiß er, dass die Mannschaft sich schon gewaltig steigern muss, um nicht erneut gegen die führenden Teams der Liga leer auszugehen.

Konzen stoppt Negativtrend

Nach drei Niederlagen in Folge freute man sich beim TV Konzen, dass man am vergangenen Spieltag den Negativtrend aufhalten konnte. „Meine Mannschaft hat ordentlich gespielt, kaum Chancen zugelassen, und eigentlich war mehr möglich als nur ein Unentschieden“, war Trainer Georg Bauer aufgrund der größeren Spielanteile und besseren Torgelegenheiten mit dem 1:1 gegen die SG Stolberg nicht zufrieden.

Am Ostermontag hat der TV beim nächsten Team aus dem oberen Tabellendrittel Termin. „Das ist für mich die Mannschaft der Stunde“, hält Georg Bauer den starken Aufsteiger TSV Donnerberg, der in der Rückrunde nur eine Niederlage kassierte, aber sechs Spiele gewann, zu den spielstärksten Mannschaften der Liga. Da man auch noch auf dem ungeliebten Aschenplatz spielen muss, wäre der Konzener Trainer schon mit einem Unentschieden auf dem Donnerberg zufrieden.

Mützenich will gewinnen

Nach den Abstiegsendspielen gegen Union Mariadorf-Hoengen und Teutonia Weiden gehen die Endspielwochen für den TuS Mützenich weiter. Am Ostermontag sind die Grün-Weißen beim JSV Baesweiler zu Gast. Der freiwillige Absteiger aus der Bezirksliga hat auch in der neuen Umgebung seine liebe Müh‘ und Not. Nur drei Siege und fünf Unentschieden stehen auf der Habenseite des JSV.

Nach 17 sieglosen Spieltagen feierte man am vorletzten Spieltag einen 3:1-Erfolg gegen den Tabellenletzten Union Mariadorf-Hoengen, jedoch dürfte dieses seltene Erfolgserlebnis nicht zum Klassenerhalt reichen. Für die Mützenicher wäre ein Unentschieden oder eine Niederlage beim Mitkonkurrenten ein Rückschlag auf dem Weg zum Klassenerhalt.

Aktuell spricht Vieles dafür, dass Tabellenführer Germania Eicherscheid sich auf dem Weg zur Meisterschaft nicht mehr aufhalten lässt. Zwölf Siege in Folge sprechen für die Blau-Weißen, deren Trainer, Wilfried Schmitz aber nach dem 5:2-Erfolg bei Rhenania Würselen leise Kritik übte.

„Obwohl wir erfolgreich spielen, haben wir in der Rückrunde noch nicht die Spielfreude gefunden, die wir in den letzten Spielen der Hinrunde hatten“, wünscht der Coach sich noch mehr Kreativität im Spiel nach vorne. Ausgenommen von der Kritik war Germania-Torjäger Stefan Kwasnitza, der auch in Würselen dreimal traf.

Dass man am Lindenplatz zwei Gegentore kassierte, wurmte den Trainer, der es aber okay fand, dass die Mannschaft sich über die beiden Gegentore maßlos ärgerte, denn zwei oder drei Gegentreffer hatte man zuletzt im Oktober des vergangenen Jahres bei der 2:3-Niederlage in Verlautenheide kassiert.

Stressfreier Ostermontag?

Mit Eintracht Kornelimünster stellt sich am Ostermontag eine Mannschaft aus dem Ligakeller vor, die noch jeden Punkt zum Klassenerhalt braucht. Das Hinspiel konnten die Eicherscheider zwar 5:2 gewinnen, aber erst nach einem 0:2-Rückstand. Stressfreier wünscht der Coach sich den dreizehnten Saisonerfolg in Serie am Ostermontag.

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