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Kalterherberg öffnet die Tür zur Zukunftswerkstatt

Von: fm
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Mit vielen neuen Ideen wollen Willi Henken und sein Vorstandsteam dem demografischen Wandel in Kalterherberg gemeinsam mit der gesamten Dorfbevölkerung entgegenwirken. Foto: Franz Mertens

Kalterherberg. Schüler des St.-Michael-Gymnasiums haben im Leistungskurs Erdkunde in jüngster Vergangenheit einen Dorfentwicklungsplan für Kalterherberg erarbeitet. Die Ideen der Schüler stießen im Ort auf großes Interesse.

Auch Verwaltung und Politik sahen in den Vorschlägen gute Ansätze für die weitere Entwicklung im Ort, da in den Vorschlägen Möglichkeiten erkannt wurden, den negativen Entwicklungen, die sich durch den Bevölkerungsrückgang ergeben, entgegen zu wirken.

Was neben den guten Ideen noch fehlte, waren Organisationsstrukturen, mit denen sich die vielen Anregungen aus dem Plan der Schüler und den in Bürgerversammlungen formulierten konkreten Vorschlägen bündeln und realisieren ließen.

Nach ersten Vorgesprächen zeichneten sich nun dazu Lösungen ab. Die Beteiligten wollen dies mit einem Verein unter dem Namen „Zukunftswerkstatt Kalterherberg“ in Angriff nehmen. Die Initiatoren der Zukunftswerkstatt trafen sich jetzt zur Gründungsversammlung. Unter der Leitung von Willi Henken war im Vorfeld schon ein Entwurf zur Vereinssatzung erarbeitet worden, der in seinen Grundzügen bereits mit den zuständigen Behörden abgestimmt war.

Die Leerstände im Ort nehmen von Jahr zu Jahr zu. Dieser Entwicklung soll etwas entgegengesetzt werden, um das Leben in der Dorfgemeinschaft wieder attraktiver zu machen. Der neue Verein will sich ganz in den Dienst der Dorfbevölkerung stellen, die sozialräumliche Ortsstruktur bewahren und verbessern. Geeignete Projekte dazu sollen in einer Ideenschmiede vorangebracht werden.

Kooperation mit der Bevölkerung

Elfriede Conrads vom Eifelverein gab den Hinweis, dass viele der gemachten Vorschläge schon umgesetzt seien. Der Eifelverein biete etwa schon länger den Dorfrundgang an. Dieser Themenweg decke manches ab, was im vorgeschlagenen Denkmalweg verwirklicht werden soll. Willi Henken, Sonja Laschet und Jochen Leyendecker verwiesen dazu auf die Abstimmung mit den Behörden. Die Satzung soll in erster Linie als Eintrittskarte in die Gemeinnützigkeit verstanden werden.

In der zukünftigen Vereinsarbeit soll die Kooperation mit der gesamten Bürgerschaft an erster Stelle stehen. Alle bereits in Ansätzen vorhandenen Projekte sollen gebündelt und gemeinsam weiterentwickelt werden. Unter diesem Leitgedanken stimmte die Versammlung schließlich den Satzungsentwurf einstimmig zu.

Die anschließenden Vorstandswahlen gingen zügiger als die Eingangsdiskussion voran. Als Vorsitzender des neuen Vereins wählte die Versammlung Willi Henken. Zu seinem Stellvertreter bestimmte der neue Verein Jochen Leyendecker. Die Geschäfte der Zukunftswerkstatt liegen in Händen von Johannes Mertens. Um die Finanzen der Werkstatt kümmert sich Uta Franzen. Dem Beirat gehören Sonja Laschet, Berthold Thoma und Hermann Mertens an. Als Kassenprüfer wählte man Rainer Mertens und Lukas Krüger. Den Vereinsbeitrag setzte die Versammlung auf 12 Euro jährlich fest.

Willi Henken formierte abschließend noch die ersten Aufgaben des neuen Vereins. Die bestehen in der Anerkennung der Gemeinnützigkeit und der Eintragung ins Vereinsregister. Über die Gründungsversammlung erhalten alle Sitzungsteilnehmer ein Protokoll. Wenn diese formalen Aufgaben abgearbeitet sind, werde man gleich in die inhaltliche Diskussion zu allen angedachten Projekten einsteigen.

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