Rott - KAB pilgert seit 60 Jahren zum Kreuzberg

Star Wars Alden Ehrenreich Solo Freisteller Kino

KAB pilgert seit 60 Jahren zum Kreuzberg

Von: Günther Sander
Letzte Aktualisierung:
6136037.jpg
KAB-Diözesanpräses Ralf Linnartz (vorne weißes Hemd) führte die Wallfahrer von Mulartshütte aus auf den Kreuzberg, wo Weihbischof Johannes Bündgens eine Messe zelebrierte. Foto: Günther Sander

Rott. Gleich zur Eröffnung der diesjährigen Quirinus-Oktav in Rott fand am Samstag zum 60. Male die Friedenswallfahrt der KAB der Diözese Aachen statt. Vor dem Start zum Fußmarsch auf den Kreuzberg sagte Ralf Linnartz (Diözesanpräses der KAB im Bistum Aachen) stolz: „Das ist im Jubiläumsjahr gleich zu Beginn ein erster Höhepunkt für die Veranstaltung.“

Linnartz freute sich ob der guten Resonanz: „Wir haben wieder aus der ganzen Diözese zahlreiche Wallfahrer dabei, sogar portugiesische Migranten.“

Auf dem Kreuzberg zelebrierte Weihbischof Dr. Johannes Bündgens eine Messe und ging in seiner Ansprache gezielt auf das Motto „Gib’ den Augen meines Herzens Licht“, aber auch auf Frieden und Dankbarkeit ein.

Pfarrer Ralf Linnartz betonte: „Mit unserem Einsatz möchten wir mit unseren Möglichkeiten unsere Lebens- und Arbeitswelt etwas heller, also lebenswerter machen.“

Als Zeichen der langjährigen Verbundenheit zum Friedenskreuz auf dem Kreuzberg (Giersberg) hatten die Wallfahrer heimischen Erde mitgebracht. „Die wird auf einer Lichtung am Kreuz von Rott aufgeschüttet“, erläuterte Pfarrer Linnartz.

Die KAB schaue dankbar auf die Anfänge der Diözesan-Wallfahrt im Jahre 1953 zurück. Die Initiatoren der Kreuzweganlage und der damalige Diözesanpräses der KAB wären sich einig gewesen, dass gerade nach den schrecklichen Erfahrungen des Zweiten Weltkrieges die Mahnung und das Gebet um den Frieden wichtig seien.

Kreuz als Zeichen des Dankes

Schon im April 1950 habe der Franziskanerpater (und Missionsprediger) Laurentius Seibert angeregt, als Dank dafür, dass das Dorf Rott von der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg verschont geblieben sei, ein Friedenskreuz zu errichten. Der damalige Ortsbürgermeister Johann Jungblut und einige Rotter Männer hätten dafür gesorgt, die Idee zu verwirklichen. Standort war der Giersberg, weil man von dort aus das Kreuz am besten vom Ort aus sehen könne. Im September 1950 erfolgte die Aufstellung des 13,5 Meter hohen Kreuzes aus Eichenholz. Bis 1956 wurde eine komplette Kreuzweganlage mit zwölf Stationshäuschen errichtet. Die Reliefbilder stammen von dem Rotter Bildhauer Clemens Winkhold. 1953 wurde in Rott eine KAB-Gruppe ins Leben gerufen, die sich um die Gestaltung und Pflege der Anlage kümmerte. 1972 fanden sogar 1200 Teilnehmer den Weg nach Rott.

Leserkommentare

Leserkommentare (1)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert