Jugendorchester entführt die Gäste mit Musik

Von: M. S.
Letzte Aktualisierung:
5795143.jpg
Die rechten Flötentöne brachte der „Lyra“- Musikantennachwuchs seinem Auditorium während des Jugendkonzertes in der Golddorf - Vereinshalle bei. Foto: Manfred Schmitz

Höfen. „Musik ist die einzige Weltsprache, die von Menschen aller Nationen gesprochen und verstanden wird. Wem sich ihr Wesen erschließt, hat ein hohes Gut gewonnen!“ Dieses Dichterwort hatte schon vor 120 Jahren Bestand, als Lied, Klangkompositionen und Gesang verschworene Nordeifeler den Musikverein „Lyra“ Höfen gründeten. Seither wird in den Reihen des beliebten Blasorchesters erfolgreich musikalischer Nachwuchs ausgebildet.

Momentan beherrschen Spielleute des Lyra-Orchesters insgesamt 17 Register – vom Alt-Saxophon bis Xylophon. Trotzdem dürften manche Instrumente gern von ein paar Solisten mehr als derzeit verfügbar gespielt werden. Und so stellte Lyra-Vorsitzender Gerd Förster am Sonntagnachmittag in Höfens Vereinshalle dem Publikum die Frage: „Wer hat Lust, ein Instrument zu erlernen?“

Vorsitzender Förster hieß unter den mehr als 150 Besuchern auch etliche Vereins-Ehrenmitglieder zum traditionellen Lyra-Jugendkonzert willkommen. „Die Jugendlichen“, sagte er, „zeigen, was sie in einem Ausbildungsjahr gelernt haben und welches Repertoire sie nun instrumental beherrschen“.

Wer Interesse am Gemeinschaftsspiel in großer Besetzung und/oder als Solist habe, solle sich unter der Rufnummer Telefon 02472/2300 (Gerd und Claudia Förster) über Details informieren. Auch erwachsene Neu- oder Wiedereinsteiger seien willkommen, stellte der Vorsitzende klar. Ein Kader vielseitiger Musiklehrer/innen stehe dafür zur Verfügung. Vor allem würden Mädchen zur dringend gebotenen Verstärkung der Blockflötengruppe gesucht.

Zur konzertanten Leistungspräsentation des Lyra-Jugendorchesters standen 50 Mitwirkende auf der Bühne. Und die machten ihre Sache, unter dem wechselnden Dirigat von Lisa Roder und Michael Mießen, großartig. Und so zogen im Rahmen eines anspruchsvollen Musikprogramms die Solisten Janna Schülter und Annika Alzer („Let´s klezmer“ auf feurige Zigeunerart), Marie Rader („Make you feel me good“), „Euphoria“ (Siegertitel beim Eurovisionswettbewerb 2012) sowie zu Fanfaren-Tanzliedern (Moritz Förster, Niklas Alzer) alle Register ihres Könnens. Da tanzte Hannah Pontzen, zur Weisen des Kinderliedes vom „Butzemann“.

Den ersten Programmteil gestalteten die Kinder und Jugendlichen aus der Querflötenausbildung, das große Jugendorchester, Trompeten- und Klarinettenfächer. Sie gaben auch nach der Pause den Ton an. Max Diewald, Andreas Litt, Jens Mertens und Patrick Jakobs traten in Einzelvorträgen wurden positiv und von herzlichem Beifall belohnt.

Sie entführten ihr Auditorium auf eine musikalische Reise in ferne Länder: „Hey, Soul sister“, Romanzen aus Irland, französisches Volksliedgut (die geneckte „Allouette“ trillerte), schottische Balladen erklangen getragen zum Vergnügen der Zuhörerschaft. Da sollte die Frage, wer Lyra-Musikant/in werden möchte, nicht unbeantwortet bleiben.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert