Nordeifel - Jugendleitung will gelernt sein

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Jugendleitung will gelernt sein

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Frischgebackene Jugendleiterinnen und Jugendleiter: Der städteregionale Jugendpfleger Ralf Pauli (rechts) konnte jetzt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ihre Zertifikate überreichen.

Nordeifel. Bei der Abschlussrunde gab es nur Lob für Ruth Richter und Frank Satzkowski. An drei Wochenenden haben sie 16 junge Menschen aus Würselen und der Nordeifel geschult, die zukünftig als ehrenamtliche Leiterinnen und Leiter in der Jugendarbeit zum Einsatz kommen.

Erstmalig haben dabei das Jugendamt der Stadt Würselen und das Amt für Kinder, Jugend und Familienberatung der Städteregion Aachen kooperiert. Der Qualifizierungskurs zum Erhalt einer Jugendleiter-Card (JuLeiCa) mit insgesamt 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmern fand im Jugendhaus Rott an drei Wochenenden von März bis Mai statt. Die mehr als 40 Übungsstunden orientierten sich an den bundeseinheitlichen Standards zum Erhalt einer Jugendleiter-Card (JuLeiCa).

Im Rahmen des Kurses wurde die Übernahme von Leitungsaufgaben geübt sowie Schwerpunkte von Teamarbeit vermittelt. Insbesondere die persönliche Rolle als Gruppenleiter stand immer wieder im Fokus. In Theorie und Praxis wurde der Umgang mit Kindern und Jugendlichen in Gruppen und das angemessene Verhalten eines Leiters in schwierigen Situationen oder bei Konflikten mit auffälligen Kindern thematisiert.

Was alles bedacht werden muss

Ein weiterer Schwerpunkt des Kurses bestand in der Planung und Abwicklung von Freizeitmaßnahmen. Dabei wurde klar, wie umfassend die Organisation einer Maßnahme sein kann und was alles bedacht werden muss. Auch die Inhalte des Jugendschutzgesetzes sowie das Thema Aufsichtspflicht waren Teil des Kurses. Die verschiedenen Formen von Kindeswohlgefährdungen wurden praxisnah vermittelt und klar gemacht, wie man sie erkennt und wie ein Jugendleiter konkret handeln muss.

Die zukünftigen Jugendleiterinnen und Jugendleiter haben zudem einen Erste-Hilfe-Grundkurs beim Roten Kreuz in Würselen sowie beim Malteser Hilfsdienst Monschauer Land besucht.

„Der Kurs war richtig Klasse! Ich habe viel gelernt.“ So lautet das allgemeine Fazit der Kursteilnehmer, die zukünftig mit etwas anderen Augen ihre neuen Rollen in der ehrenamtlichen Arbeit ausüben werden.

Ralf Pauli, Jugendpfleger beim Jugendamt der Städteregion, dankte zunächst Ruth Richter und Frank Satzkowski für ihre engagierte Arbeit. Im Frühjahr 2015 soll es mit dem bewährten Team wieder einen Qualifizierungskurs geben. „Ich spreche auch für meinen Kollegen Hans Brings aus Würselen, wenn ich mich auch bei euch ganz herzlich bedanke“, so Pauli an die Adresse der Jugendlichen. „Ohne ehrenamtliches Engagement ist Jugendarbeit mit ihren vielen Freizeitmaßnahmen nicht denkbar. Dass Ihr euch mit der Teilnahme an dieser Fortbildung dafür qualifiziert habt, ist aller Ehren wert!“ Und in Anlehnung an „Kaiser Franz“ überreichte er zum Schluss die Teilnehmerurkunden: „Bei aller Verantwortung, die ihr zukünftig als Jugendleiterinnen und Jugendleiter tragt: Geht‘s raus und habt Spaß!“

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