Simmerath - Jan Iffert sammelt „Kilometergeld“ für das Kinderhospiz in Aachen

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Jan Iffert sammelt „Kilometergeld“ für das Kinderhospiz in Aachen

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Jan Iffert (6. von links) und seine Unterstützer: Für jeden Kilometer auf dem Rennrad gab es Geld, dass jetzt dem Kinderhospiz in Aachen zugute kommt.

Simmerath. In den letzten sechs Monaten seiner Rennradvorbereitung auf den Peakbreak, ein Radrennen über die Alpen, konnte Jan Iffert von der Raiffeisenbank eG dank kräftiger Unterstützung die stolze Spendensumme von 2222 Euro erzielen, die für das Kinderhospiz der Region Aachen gedacht ist.

Bei der Spendenübergabe am waren fast alle Unterstützer anwesend. Harald Prümmer von der Bäckerei Prümmer, Erika Offermann von Radsport Offermann, Christian Förster vom Ing.-Büro Christian Förster, Michael Schorning von Easy Credit und Reinhold Brix. Michael Anders von „Fit for Life“ und Günter Garke gehörten ebenfalls zu den Spendern.

Olaf Jansen, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenbank eG, schilderte aus seiner Sicht das letzte halbe Jahr, in dem er Jan Iffert oft unterstützte und im Training beobachten konnte. Für Jan Iffert war die Aktion eine Herzensangelegenheit, nicht nur der finanziellen Unterstützung wegen, sondern auch, um das Thema „Hospiz“ in die Köpfe der Menschen zu tragen. „Wir stehen morgens auf, haben Kopfschmerzen, schauen aus dem Fenster und es regnet in Strömen und denken – was für ein schlechter Tag. Dabei vergessen wir diejenigen, die nicht mit dem gesegnet sind, was wir sehr oft nicht zu schätzen wissen, weil sie als selbstverständlich gesehen wird, unsere Gesundheit“, so Iffert.

„Am Großglockner hatte ich im Tal schon Magenschmerzen, die mit jedem gefahrenen Meter schlimmer wurden“, erzählte Iffert. Die einzig verbliebene Motivation, die Etappe nicht abzubrechen, war der Antrieb für seine Aktion. „Wir haben den Vorteil bei Schmerzen auf die Zähne zu beißen, zu kämpfen, Eigenschaften, die bei vielen Erkrankten ebenfalls sehr ausgeprägt sind, nur wir wissen, wann der Schmerz aufhört.“ So hatte Jan Iffert bei den acht Etappen des Rennens und der intensiven Vorbereitungszeit viel Zeit zum „Nachdenken“.

Sein nächstes Ziel in diesem Bereich hat sich der 37-jährige schon gesetzt. Er möchte wieder versuchen, mit Unterstützern, schwer kranken Kindern „Herzenswünsche“ zu erfüllen.

Kirsten Jetzkus vom ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst der Region Aachen referierte zum Abschluss über ihre tägliche Arbeit und die Zielsetzung ihres Vereins. Auch sie freut sich, dass das Thema Hospiz wieder ein Stück in das Bewusstsein der Menschen gerückt ist. Wer den Verein unterstützen möchte, findet im Internet auf www.akhd-aachen.de alle notwendigen Informationen.

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