Jahresausstellung „Kunst aus der Eifel”: Bis 2. September geöffnet

Von: M. S.
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Erfolg dank Beständigkeit, ge
Erfolg dank Beständigkeit, gepaart mit Mut zu positiver Veränderung: Die Nordeifeler Künstlergruppe KadE präsentiert im Einruhrer Heilsteinahsu ihre neuesten Werke. Foto: Manfred Schmitz

Nordeifel. Zum 17. Mal in Folge lud die Gruppe „Kunst aus der Eifel” (KadE) zur Jahresausstellung mit Werken ihrer jüngsten Schaffensperiode in ihre musische Heimat, das Einruhrer Heilsteinhaus, ein. Rund 50 Gäste - Einheimische wie zahlreiche Touristen - ließen sich das jährliche Rendezvous mit den schönen Künsten zur Vernissage nicht entgehen.

Ernst Bernhauser Heimbach), Ilona Braun (Woffelsbach, sie fehlte krankheitsbedingt), Maria Engel (Kornelimünster), Leo Henz (Monschau), Heinz Nellessen (Dedenborn), Donata Reinhard (Mechernich) und Waltraud Suffrian aus Roetgen stellten ihre Arbeiten der Öffentlichkeit vor.

Dabei zeigte sich einmal mehr, dass Vielfalt die Stärke der Teilnehmenden Die Gruppe ist fleißig, kreativ, immer im Vorwärtsgang unterwegs. Neue Techniken, Materialien und Objekte, auf Reisen gewonnene Impressionen und Motive, wechselnde Farben und Formen bestimmen den schier unermüdlichen Ansporn der Gemeinschaft zu Landschaftsmalerei in Öl und Pastellkreide, Mischtechniken, Keramiken, Glas in verschiedenen Brenntechniken, Aquarellen, Fotos, Collagen, Tusche, Blei und Farbstift.

Als Gründungsmitglieder der berühmten ersten Stunde sind Ernst Bernhauser und Heinz Nellessen bis heute die Mentoren und Urgesteine. Sie scharen jährlich Kollegen unterschiedlicher Kunst - und Kunsthandwerksrichtungen um sich, animieren sie zum Mitwirken als Gäste in der Gruppe. Ein treues und permanent wachsendes Publikum weiß diese systematisch gepflegte Attraktivität wohl zu schätzen.

So stellte Ernst Bernhauser in einem Grußwort zur Eröffnung der Ausstellung - sie steht unter Schirmherrschaft des Simmerather Bürgermeisters Karl-Heinz Hermanns - nach bewährtem Rotationsprinzip erneut drei neue Mitwirkende im kooperativen Künstlerbund vor. Der Sprecher dankte dem veranstaltenden Orts - und Verkehrsverein Einruhr für die tatkräftige Unterstützung der populären Veranstaltung, allen voran Vorstandsmitglied Christoph Poschen und Karin Birkhoff, den „guten Geist” des Heilsteinhauses.

Zur Einstimmung auf die kommenden beiden Ausstellungswochen rezitierte die in Schleiden lebende WDR-Moderatorin Katia Franke einfühlsame poetische Texte und las aus Erzählungen zum Thema Eifel, gefiel zudem als Chansonnette Die Rundfunkredakteurin pries humorvoll die Eigenschaften des „Eifelgoldes” und erkannte wie weiland der große Picasso: „Kunst wäscht den Staub des Alltags aus der Seele!” Katia Franke wurde von dem Gitarristen Fedor Volkov mit temperamentvollen Saitenklängen begleitet.

Schirmherr Karl-Heinz Hermanns räumte ein, Ausstellungen wie die mit ihren eindrucksvollen Exponaten im Heilsteinhaus etablierte, gebe es in Simmerath „nicht jede Woche, sie sind etwas Besonderes in unserer Kommune”, gleichwohl sei das Interesse der einheimischen Bevölkerung an der Kunst groß.

Christoph Poschen rief, ehe die Kunstschaffenden und ihre Gäste sich zum Prosit auf gutes Ausstellungsgelingen einfanden, „am heißesten Tag des Jahres” seine Zuhörer dazu auf, einen Bogen vom Feriensommer zur Kunst zu schlagen, um dabei Ruhe und Muße zu finden. Ernst Bernhauser gab zu guter Letzt erfreut bekannt, ihm und seinen Freunden liege eine Einladung vor, ihre Exponate vom 7. bis 28. Oktober in den Räumen des BRF in Eupen zu zeigen.

Die Ausstellung in Einruhr ist bis Sonntag, 2. September, täglich von zehn bis 17 Uhr, im Heilsteinhaus präsent. Die Künstler sind abwechselnd anwesend und stehen zum Dialog bereit.
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