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Jagdbehörde nimmt ihre Aussagen zurück

Von: ess
Letzte Aktualisierung:
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In einem Revier in Dedenborn sind auf einem relativ kleinen Areal 16 Kirrungsplätze für Wildschweine angelegt worden. Die Untere Jagdbehörde ermittelt jetzt gegen den Revierpächter.

Dedenborn. Nach massiver Intervention des Jagdpächters hat die Untere Jagdbehörde des Kreises Aachen am Freitag ihre Aussage vom Wochenbeginn revidiert, wonach in einen Revier in Dedenborn 16 Kirrungsplätze entdeckt worden seien.

Wie die Pressestelle des Kreises Aachen auf Anfrage erklärte, spreche die Jagdbehörde inzwischen nurmehr von vier Kirrungsplätzen, um mit Mais Schwarzwild anzulocken.

An einem Kirrungsplatz gebe es keine Beanstandungen, an dreien werde allerdings „falsch gekirrt”. Zähle man alle Plätze, Fütterungsvorrichtungen, Gerätschaften und Maislagerstellen auf dem Terrain zusammen, „kann man auf die Zahl 16 kommen”, ließ die Untere Jagdbehörde über die Pressestelle wissen.

Noch zu Wochenbeginn hatte die Untere Jagdbehörde des Kreises Aachen bestätigt, dass in dem Revier 16 Kirrungsplätze und ein Futterautomat entdeckt und amtlich dokumentiert worden seien.

Überdies hatte die Behörde mitteilen lassen, dass sie Ermittlungen gegen den Revierpächter einleiten werde.
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