Simmerath - Instandsetzungsprogramm: Viele Wünsche, wenig Geld

Instandsetzungsprogramm: Viele Wünsche, wenig Geld

Von: P. St.
Letzte Aktualisierung:
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50.000 Euro laufende Kosten investiert die Gemeinde Simmerath pro Jahr in die Wirtschaftswege.

Simmerath. Nicht weniger als 83 Projekte haben die Simmerather Ortsvorsteher der Gemeindeverwaltung gemeldet, nachdem sie aufgefordert worden waren, den Instandsetzungsbedarf an Gemeindestraßen und Wirtschaftwegen zu benennen.

Alle diese Wünsche sind berechtigt, doch mit Blick auf die Haushaltslage kann nur ein Bruchteil dieser Maßnahmen in diesem Jahr abgearbeitet werden.

Maximal 15 Einzelmaßnahmen werden es sein, die real umgesetzt werden. In seiner zurückliegenden Sitzung beschloss jetzt der Simmerather Tiefbauausschuss das Instandsetzungsprogramm 2013.

Keinen Aufschub duldet die Instandsetzung einer Stützmauer in Erkensruhr, die allein schon 70.000 Euro kosten wird. Dann hat die Gemeinde eine Senkenreinigung in Auftrag gegeben, die 15.000 Euro kosten wird. Weitere 40.000 Euro werden für Sofortmaßnahmen zur Herstellung der Verkehrssicherungspflicht bereit gestellt. Für weitere Instandsetzungsmaßnahmen in den einzelnen Orten verbleiben damit noch 125.000 Euro.

Die Kritik der SPD an den bereitgestellten Kosten in Höhe von 50.000 Euro für die laufenden Unterhaltung der Wirtschaftswege wies Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns unter dem Hinweis zurück, dass diese Wege nicht nur für die Land- und Forstwirtschaft sondern auch für die Freizeitaktivitäten der Bürger ein zunehmende Bedeutung erhalten hätten.

Einig waren sich alle Fraktionen in der Bewertung, dass die Mittel bei weitem nicht ausreichten.

Unter anderem folgende Maßnahmen in den einzelnen Orten sollen in diesem Jahr erledigt werden: Simmerath: Sanierung der Lindenstraße; Dedenborn: Sanierung des Wirtschaftsweges zum Weihrauchsberg; Strauch: Zuwegung zu den Windrädern an der L 246; Lammersdorf: Sanierung von Junkerstraße und Stüttgesgasse; Einruhr: Deckschicht auf der Wollseifener Straße; Erkensruhr: Brückenpfeiler am Haus des Gastes; Rollesbroich: Entwässerungsgraben Fuhrtstraße; Kesternich: Zufahrtsweg zur Biogasanlage (mit Kostenbeteiligung des Unternehmers).

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