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In Heimbach bald ein „Mekka für bildende Kunst”

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Politiker, Künstler und Investoren haben den Trägerverein „Internationale Kunstakademie Heimbach/Eifel” gegründet.

Heimbach. „Die Stadt ist schon ein Mekka der Kammermusik. Jetzt wird sie auch noch ein Mekka der bildenden Kunst”, so Dürens Landrat Wolfgang Spelthahn bei der Gründung des Trägervereins für die internationale Kunstakademie Heimbach.

Während der Gründung des Trägervereins strahlten die Verantwortlichen Optimismus für das Gelingen des Projektes aus. Mitte Juni 2009 ist die Eröffnung der Kunstakademie auf Burg Hengebach vorgesehen.

In einem Festakt wurde die Gründung des Trägervereins durch die sieben Gründungsmitglieder vollzogen.

„Ein letzter, entscheidender Schritt auf dem Weg zur Etablierung der Kunstakademie ist jetzt gemacht”, so der designierte Direktor der Akademie, Prof. Dr. Frank Günter Zehnder, der die neue Einrichtung auf Augenhöhe mit den bekannten Akademien in Trier, Bad Reichenhall und Salzburg sieht.

Bürgermeister Bert Züll ließ die junge Geschichte der geplanten Akademie bei seiner Begrüßung Revue passieren. Er dankte dem Initiator der Kunstakademie, Landrat Wolfgang Spelthahn.

Seit der erstmaligen Beratung in der Stadtvertretung und dem ersten Kunstkurs auf der komplett umgebauten Burg Hengebach werden nur rund zwei Jahre vergehen.

Das ist schon rekordverdächtig für ein solches Zwei-Millionen-Projekt. „Die einstimmigen Beschlüsse in Sachen Kunstakademie zeigen, dass die Stadtvertretung geschlossen hinter diesem zukunftsweisenden Projekt für Heimbach steht”, so Bürgermeister Züll weiter.

Kreativität wecken

Auf rund 1300 Quadratmetern Nutzfläche sollen die notwendigen Räume entstehen. „Unserer oberstes Ziel ist die Weckung der Kreativität, denn nach Pablo Picasso ist jeder Mensch ein Künstler”, spannte Prof. Dr. Zehnder einen weiten Bogen künstlerischer Angebote. Auch die ersten Dozenten stellte er vor.

Die über die Grenzen des Kreises hinaus bekannten Künstler Otmar Alt, Walter Dohmen, Herb Schiffer und Arno Schlader haben ihre Mitwirkung zugesagt. Um dem internationalen Anspruch gerecht zu werden, kommen namentlich bereits bekannte Künstler aus Spanien, der Schweiz, der Türkei und China nach Heimbach.

Landrat Wolfgang Spelthahn dankte dem Heimbacher Stadtrat und dem Bürgermeister für ihre visionäre Entscheidung. Als Glücksfall sieht er die Bereitschaft Prof. Dr. Zehnders, die künstlerischen Geschicke in die Hand zu nehmen und für die Verpflichtung der Künstler zu sorgen.

Landrat Spelthahn bezeichnete auch das Engagement und die Investitionsbereitschaft des Investors Andre Marcone sowie die Gewinnung des einheimischen Architekten Peter Holdenried als Glücksfälle: „Der Architekt und der Investor haben dafür gesorgt, dass seit dem 24. November die Um- und Ausbauarbeiten vorgenommen werden, auch bei Minustemperaturen von 18 Grad. Wo gibt es das noch?”, so Landrat Spelthahn.

Dass die Akademie ein Erfolg wird, steht für die Macher außer Frage. Vergleichbare Einrichtungen haben es vorgemacht. Im Einzugsbereich von Heimbach leben rund 200000 Menschen, die hoch interessiert an Kunst und künstlerischer Betätigung sind. Denen kann jetzt ein Angebot gemacht werden.

Landrat Spelthahn: „Ob Flora und Fauna, ob Musik und Kunst, für viele Menschen wird Heimbach zum Pflichtbesuch. Hier zeigt sich, dass es unerlässlich ist, auch in schwierigen Zeiten Visionen zu verfolgen.”
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