alemannia logo frei Teaser Freisteller

In der Städteregion Aachen läuft noch nicht alles rund

Von: P. St.
Letzte Aktualisierung:

Eicherscheid. „Es gibt Anfangsschwierigkeiten”, bewertet der stellvertretende Städteregionsrat Hans-Josef Hilsenbeck die Startphase der Städteregion Aachen.

Auf entsprechende Nachfrage bei der Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes Eicherscheid räumte der CDU-Vertreter aus Dedenborn ein, dass die vorliegenden Zuschussanträge für touristische Einrichtungen in der Eifel sowie langjährigen Zuwendungen an Vereine bisher am Widerstand der Stadt Aachen gescheitert seien. Die Haushaltsmittel stünden zwar bereit, aber noch weigere sich die kreisfreie Stadt Aachen der Kreisordnung zu folgen, wo diese Zuwendungen festgelegt seien.

Hilsenbeck erinnerte an das Selbstverwaltungsrecht und die Ausgleichsfunktion der Kommunen. In der Eifel spiele der Tourismus und das Vereinswesen eine große Rolle, dafür lägen hier die Fallzahlen bei der Sozialhilfe niedriger. Beide Bereiche aber würden über die Städteregionsumlage finanziert. Hilsenbeck: „Dieser Argumentation kann die Stadt Aachen bisher noch nicht folgen.”

Im konkreten Fall Eicherscheid geht es um die beabsichtigte Ausweisung eines sechs Kilometer langen Heckenweges, der 30.000 Euro kosten soll. Die bereit stehenden 15.000 Euro Zuschuss seitens der Städteregion hat der Kultur- und Tourismusausschuss, dessen Vorsitzender Hans-Josef Hilsenbeck ist, bisher noch nicht freigegeben. Ende April, erläuterte Hilsenbeck, seien Gespräche zwischen den Spitzen der Städteregion und der Stadt Aachen terminiert. Er sei „guter Dinge”, das es danach zu einer Regelung komme. Eine Einstellung der für die den Tourismus und die Vereine so wichtigen Förderung durch die Städteregion bezeichnete Hilsenbeck als „unvorstellbar.”

Die derzeitige Situation, räumte Hilsenbeck ein, mache auch dem neuen Ehrenamtsbeauftragten der Städteregion, Theo Steinröx, „die Arbeit nicht leichter.”

Ausgezeichnet funktioniere dagegen die Kooperation auf der Ebene der Berufskollegs, freute sich Hilsenbeck auch Positives aus der Arbeit der Städteregion berichten zu können.

Eicherscheids Ortsvorsteher Günter Scheidt erinnerte in diesem Zusammenhang an die Rolle der Vereine in der Gesellschaft. Die Bedeutung der Vereine werde immer größer, gerade vor dem Hintergrund der der stetig steigenden Sozialhilfekosten. Hier würden die Vereine durch ihre Arbeit einen wichtigen Ausgleich leisten.

Zum Thema Heckenweg meinte der Ortsvorsteher, dass es sich dabei um ein Projekt handele, wovon nicht in erster Linie der Ort Eicherscheid sondern „die gesamte Region profitiert.”
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert