Nordeifel - In der Nordeifel weniger Schwarzwild

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In der Nordeifel weniger Schwarzwild

Von: ess
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Frischlinge
Die Wildschweinpopulation in der Nordeifel ist auf 20 bis 30 Prozent des Vorjahresbestandes zurückgegangen.

Nordeifel. Wer künftig Wildschwein auf dem Teller haben möchte, wird wohl tiefer ins Portmonee greifen müssen, denn in der Nordeifel gibt es „dramatisch weniger Wildschweine”, wie Gerd Ahnert, stellvertretender Leiter des Nationalparks Eifel, festgestellt hat.

Der lange und harte Winter 2008/2009 mit kargem Nahrungsangebot und die intensive Bejagung hätten dazu geführt, dass die Population auf geschätzte 20 bis 30 Prozent des Vorjahresbestandes zurückgegangen ist.

Die Jäger hätten mit Blick auf die Ausbreitung der Schweinepest bewiesen, dass es möglich sei, auch solch große Überpopulationen zu reduzieren, lobte Ahnert. Allerdings müssten die Jäger dranbleiben, denn in diesem Jahr gebe es eine Mast an Eicheln und Bucheckern, so dass im Frühjahr „viele, viele Frischlinge” in die Welt gesetzt würden. Nur wenn das Schwarzwild weiterhin intensiv bejagt werde, gebe es Zeit, „mal zwei Jahre Luft zu holen”.
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