In 50 Priesterjahren immer für Gemeinde da

Von: fs
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Feiert am 20. März sein 50-jähriges Priesterjubiläum: Pastor Nicolaas Hubertus Dobbelstein. Foto: W. Sevenich

Nordeifel. Am 20. März feiert Pastor Nicolaas Hubertus Dobbelstein in der Abteikirche zu Rolduc, sein 50-jähriges Priesterjubiläum. Die Heilige Messe findet um 15 Uhr dort statt. Anschließend sind alle Gottesdienstbesucher zu einem Empfang auf Rolduc ganz herzlich eingeladen.

Pastor i.R. Nicolaas Dobbelstein, der am 18. März 1961 in der Kathedrale von Roermond zum Priester geweiht wurde, erblickte am 21. April 1935 als ältestes von fünf Kindern des Landwirtsehepaares Dobbelstein in Mheer (Niederlande), das Licht der Welt.

Schon früh war Nicolaas Dobbelstein im hiesigen Raum kein Unbekannter. Als „Pater von Rolduc” pflegte er enge Kontakte mit der Pfarrgemeinde St. Gertrud in Herzogenrath. Seine sonntäglichen Gottesdienste in Afden wurden von den Gläubigen stets gut besucht.

Als Dozent an der VHS

Eines seiner Hobbys war die Tätigkeit als Dozent an den Volkshochschulen Aachen und Herzogenrath-Würselen als Lehrer in Französisch und Niederländisch. Der in seiner Lebenseinstellung sehr aufgeschlossene Pfarrer Nicolaas Dobbelstein ist darüber hinaus ein richtiger Fußball-Fan. Bei seinem Lieblingsclub „Roda Kerkrade” versäumte er in jungen Jahren kaum ein Heimspiel.

Ein bedeutendes Datum war schließlich der 4. Mai 1980. Dieser Tag war für die Gemeinde St. Antonius in dreifacher Hinsicht wichtig.

In einem Festhochamt gedachten die Gläubigen der 50. Wiederkehr des Tages, an dem ihr Gotteshaus eingeweiht wurde, Pfarrer Hubert Emonds wurde als langjähriger Pastor von St. Antonius verabschiedet, und zugleich wurde der neue Pastor, Vikar Nicolaas Dobbelstein, in sein priesterliches Amt eingeführt.

Pfarrer Dobbelstein sah seine Aufgabe darin, dass die Gemeinschaft in der Gemeinde wachsen soll. Fünf Jahre wirkte er segensreich an St. Antonius, bis er im Jahre 1985 eine neue Pfarrstelle in St. Hubertus in Schmidt (Eifel) antrat. Mit Begeisterung und Optimismus machte er sich auch dort ans Werk. Zurückblickend meinte er: „Nicht alles ist in Erfüllung gegangen, mancher Samen fiel auf felsigen Boden, mancher wurde von den Vögeln gefressen, nur wenige Samenkörner kamen zum Reifen”.

Die ersten Jahre seiner Pensionierung erlebte Pastor Dobbelstein in Simmerath, wo er vom damaligen Dechanten eingesetzt wurde wenn Not am Mann war. So übernahm er z.B. den Posten als Präses von zwei Schützenbruderschaften.

„Ich bleibe Priester”

Seit 2010 verlebt er seinen aktiven Ruhestand in Herzogenrath. Bereits vor zehn Jahren meinte der Jubilar: „Ich bleibe Priester. Wo es nötig und gewünscht ist, werde ich tätig sein.” Diese Aussage konnte er bis zum heutigen Tag wahr machen. Über 80 Einsätze absolvierte er alleine im letzten Jahr in Kohlscheid, Straß und Merkstein.
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