Imgenbroich - Imgenbroich: Zukunftspläne in Richtung Konzen

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Imgenbroich: Zukunftspläne in Richtung Konzen

Von: P. St.
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Noch ist kein Grundsatzbeschluss über die weitere Entwicklung des Einzelhandelskonzeptes in Imgenbroich gefallen, aber es gibt schon einen Plan. Links der B258 in Richtung Konzen gesehen, befindet sich das neue Plangebiet mit Lebensmittel-Vollsortimenter („Real”) und Bushof. Das große Gebäude rechts ist das Himo, weiter oben befindet sich der Kreisverkehr.

Imgenbroich. Als absolut vorrangiger Standort für die Entwicklung des Einzelhandels im Stadtgebiet Monschau steht Imgenbroich außer Zweifel. Doch da Stillstand in der Regel Rückschritt bedeutet, geht der Blick nach vorn. Nachdem mit dem Fachmarktzentrum am Ortseingang zuletzt ein neuer Schwerpunkt gesetzt wurde, soll die Entwicklung nun in Richtung Konzen weitergehen.

Noch handelt es sich um große Zukunftspläne, aber viele Alternativen zu einer weiteren Entwicklung in nördlicher Richtung dürfte es nicht geben.

Auf großes Interesse stieß die Vorstellung des neuen Zentrenkonzeptes für die Stadt Monschau auch in der Sitzung des Planungsausschusses; zahlreiche Bürger verfolgten die Präsentation durch Rainer Schmidt-Illguth von der BBE Handelsberatung GmbH. Einen Grundsatzbeschluss, das neue Konzept auf den Weg zu bringen, fasste der Ausschuss nach knapp zweistündiger Beratung noch nicht.

Zunächst sollen die Pläne in einer Bürgerversammlung am 18. November vorgestellt werden.

Die Konzeption sieht eine großräumige Entwicklung gegenüber dem Himo vor, wo der zukünftige Standort eines Lebensmittel-Vollsortimenters in einer Größenordnung von rund 3000 Quadratmetern Größe sein soll. Da nun nach einhelliger Meinung aber Imgenbroich keine zwei Vollsortimenter verträgt, wäre mit einer solchen Entwicklung die Verlagerung des Real-Marktes aus dem Gewerbegebiet an den neuen Standort verbunden.

Die Pläne für Imgenbroich-Nord sehen hier weiterhin großflächiger Einzelhandel, in Richtung Konzen und „nicht wesentlich störendes Gewerbe” vor. Bürgermeisterin Margareta Ritter sprach von einer „perspektivischen Entwicklung”; man rede noch nicht über konkrete Bauvorhaben.

Eine der ersten Maßnahmen, die im neuen Zentrum Imgenbroich aber umgesetzt werden könnten, hat nicht mit Gewerbeansiedlung zu tun. Direkt an der Bundesstraße gegenüber dem Himo soll der neue Verknüpfungspunkt für den ÖPNV entstehen.

Margareta Ritter warb dafür, diese Chance zu nutzen und den Bushof von der Wendeschleife in Monschau nach Imgenbroich zu verlagern; dies in Verbindung mit einem P+R-Parkplatz und einer Schnellbuslinie nach Aachen. Auch könnte hier die Chance einer zweiten Anbindung für das Himo genutzt werden.
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