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Im Rurberger Ufercafé greift Inhaber Marcel Maus selbst in die Tasten

Von: P. St.
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Spielt für seine Gäste und aus Freude an der Musik: Marcel Maus, der neue Inhaber des Rurberger Ufercafes, an seinem weißen Flügel. Foto: P. Stollenwerk

Rurberg. Beschwingte Pianoklänge mischen sich in das im Frühling langsam erwachende Leben auf der Uferstraße in Rurberg und verlieren sich auf dem still liegenden See.

Die Menschen horchen auf und gehen den Klängen nach. Der Weg führt sie dann hinauf über die Bruchsteinstufen ins Ufercafé. Hier verstärkt sich die Musik, und der Blick fällt auf einen prächtigen weißen Flügel, der mitten im Gastraum steht und andeutet, dass hier neue Töne angeschlagen werden.

„Besondere Note”

Hinter dem Instrument hat Marcel Maus Platz genommen und lässt seine Hände spielerisch über die Tasten gleiten - wohltemperiert und einladend. Der 26-Jährige hat in Rurberg soeben einen Neuanfang gestartet. Seit Mitte Februar ist er neuer Inhaber der bekannten gastronomischen Adresse in bester Lage am Rurseeufer und nennt sein Lokal jetzt „das Café mit der besonderen Note.”

Der junge Mann ist ein exzellenter Klaviersolist, war immer schon der Musik verbunden und ist aktuell mit verschiedenen Bands unterwegs. Jetzt möchte er auch die Musik zum Mittelpunkt im Ufercafé machen und darf sich bereits über einen gelungenen Start freuen. Aber nicht nur mit der Musik sondern auch mit der Gastronomie ist Marcel Maus groß geworden. Seine Eltern führen das bekannte Waldcafé Maus in Blankenheim-Nonnenbach. „Das lässt einen dann nicht mehr los”, beschreibt er die nachhaltige Wirkung des Familienbetriebs auf seine Neigungen. Die Liebe zur Musik habe ihn dann auf die Idee gebracht, beides miteinander zu verbinden.

Ein ganzes Jahr suchte Marcel Maus nach einer passenden Lokalität, ehe ihn ein Zufall nach Rurberg führte, nachdem er erfahren hatte, dass die Familie Walter und Ursula Lauscher, die das Ufercafé 1988 erbaut hatte, sich aus dem Geschäft zurückziehen wollte . Die Risikoabwägung war für den Neustarter als Geschäftsführer eines eigenen Betriebs dann recht überschaubar: „Das Haus befindet sich in einer Top-Lage”, sieht er sich fast wie der Gewinner eines Traumloses.

Der neue Pächter verlieh durch eine umfangreiche Renovierung den Räumen mit insgesamt 55 Plätzen ein lichtes, warmes Ambiente. Nun wird es nicht so sein, dass Marcel Maus den Tag hinter seinem weißen Flügel verbringt, „aber wenn die Gäste es wünschen, dann komme ich aus der Küche und spiele.”

Dezente Lounge-Musik, jazzig und lässig, soll das Café-Erlebnis der Gäste, ob drinnen oder auf der Terrasse, steigern. Titel von Elton John und Norah Jones gehören zum bevorzugten Repertoire des Musikers, der im übrigen mit kritischem Auge und Ohr darauf achtet, dass auch die Musik aus der Konserve stets fein abgestimmt und gezielt ausgewählt wird. „Ich möchte mich charmant im Hintergrund halten”, zielt der 26-jährige nicht darauf ab, als singender Wirt eine Bühne zu suchen.

Die Idee des neuen Ufercafés kann man am kommenden Sonntag, 25. März, ab 11 Uhr beim ersten Jazz-Frühstück sehen und hören. Drei Jazz-Profis sorgen für den guten Ton, allerdings ist vorher eine Anmeldung erforderlich (Tel. 02473/3324).

Außerdem sucht Marcel Maus noch Minijob-Kräfte als Verstärkung für sein Team in Küche, Backstube und Service.
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